Viele Fragen und zunehmendes

 

„Kopfschütteln“ in Königstein

 

 

„Jetzt red i“, hieß es am vergangenen Freitag in Königstein. Unter diesem Motto stellte der CSU-Ortsverband Königstein-Hirschbach eine Plattform zur Verfügung, bei dem die Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt standen und einmal aus Ihrer Sicht-ungezwungen und offen Ihren Fragen freien Lauf geben konnten. Anwesend waren auch sämtliche Markträte des CSU-Ortsverbandes und konnten zu den ein oder anderen Themen die Anwesenden mit wichtigen und gleichsam interessanten Informationen versorgen.

 

Nach der Begrüßung des Vorsitzenden Roland Sollner und einer Schweigeminute für den kürzlich verstorbenen Altbürgermeister, Klaus Wolkersdorfer, berichtete der Marktrat Hans Koch von verschiedensten Maßnahmen, die aktuell in der Marktgemeinde stattfinden oder in Vorbereitung sind.

 

Dabei war ein zentrales Thema, der Kindergarten-Neubau in Königstein sowie der Parkplatz am Friedhof in Kürmreuth. Für den Kindergarten-Neubau in Königstein beträgt die Kostenberechnung des Planungsbüros ca. 5,6 Mio. Euro. Der Eigenanteil der Marktgemeinde Königstein dürfte nach Abzug der Förderung noch ca. 2 Mio. Euro betragen. Der Neubau wird auf der Freifläche neben der Turnhalle entstehen. Die CSU Fraktion habe in der letzten Sitzung Ihre Zustimmung verweigert. Diese Ablehnung bezog sich jedoch nicht auf den Kindergartenneubau im Allgemeinen, sondern lediglich auf die Freiflächenplanung.

Diese Ablehnung erfolgte auch aus gutem Grund, so Koch weiter, denn die Zufahrt-Anfahrt zu den Parkplätzen des Kindergartens sollen über den Weg „Am Bergl“ führen. Völlig ungeeignet und nicht durchdacht, stellten die Mitglieder der CSU-Fraktion fest.

 

Außerdem wurde die Freiflächenplanung nicht wie vereinbart und vom Bürgermeister in der Vergangenheit auch zugesagt, vorab mit dem Marktrat abgesprochen. Auch den Vorwurf des Bürgermeisters, die CSU betreibe hier Verzögerungstaktik, wies Koch ganz energisch zurück. Gerade die FW-Fraktion war es, welche in der Vergangenheit Planungen und auch Beschlüsse wiederholt geändert hatte und genau hier seien die Verzögerungen zu suchen, so Koch. Man verschließe die Augen vor den künftigen Aufgaben des Marktes, denn als Sachaufwandsträgers sei man auch verantwortlich für den Unterhalt der bestehenden Grundschule, dessen Aus- und Umbau, auch im Hinblick auf die Ganztagsbetreuung werden zusätzliche Investitionen in die Grundschule erforderlich sein.

 

Man hätte hier mit mehr Einsatzbereitschaft und Willensstärke, ein deutlich besseres Ergebnis herbeiführen können und zwei wichtige Themen, nämlich den Kindergarten in Kombination mit Umbau zur Ganztagesbetreuung in der Grundschule kombinieren können.

 

Ein Zuhörer fragte nach, warum in Kürmreuth der Parkplatz am Friedhof, nicht wie seinerzeit mal besprochen, etwas größer geplant wurde um nach dem Wegfall der innerörtlichen Parkflächen eine Ersatzfläche zur Besucherlenkung zu schaffen. Dabei teilten verschiedene Markträte mit, dass grundsätzlich zu viele Beschlussvorschläge ohne ausreichende Informationen und Rücksprache mit Ihnen, vorgelegt bzw. getroffen wurden und nicht selten werde man vor vollendete Tatsachen gestellt. In Bezug auf die neugestaltete Parkfläche am Kürmreuther Friedhof teilte man uns vor Umsetzung dieser Baumaßnahme zwar die Kosten mit, denen wir zustimmten – nach Abschluss dieser Baumaßnahme waren die Kosten plötzlich dreimal so hoch und niemand hat es zuvor für notwendig erachtet uns im Vorfeld davon zu unterrichten, stattdessen forderte man die Zustimmung zu diesen Mehrausgaben ein, so die Markträte.

 

Weitere Themen waren der gelungene Ausbau des „Pfarrweges“ in Königstein sowie der geplante Glasfaserausbau im Gemeindegebiet der in den kommenden Jahren stattfindet sowie auch drei geplanten Freiflächenanlagen für Photovoltaik in Pruihausen-Kürmreuth und Namsreuth. Bei den drei Freiflächen-PV Anlagen habe man die Zustimmung verweigert, nicht weil man gegen die PV-Anlagen als solches wäre, so ein Marktrat, sondern weil die Marktgemeinde hier nicht von Ihrer „Planungshoheit“ gebrauch gemacht habe. Es wäre viel besser gewesen, der Markt hätte im Vorfeld zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern, festgelegt, wo derartige Flächen überhaupt erlaubt und erwünscht seien. Jetzt könne man schwer dagegen argumentieren, wenn derartige-künftige Anfragen auf wenig Gegenliebe aus dem Marktrat und der Bevölkerung stoßen. Was viele Bürgerinnen und Bürger der Marktgemeinde vielleicht noch nicht wissen, man öffne dem „Wildwuchs“ von Freiflächen PV Anlagen in unserem Gemeindegebiet Tür und Tor, eine weitere vertane Chance für den Markt, so die CSU-Markträte. 


                          Quelle: Sulzbach-Rosenberger Zeitung / Der Neue Tag / vom 30.10.2023


Das Weinfest des CSU-Ortsverbandes Königstein-Hirschbach im vollem „Stadl“

 

Das Weinfest des CSU-Ortsverbandes fand in diesem Jahr zum zweiten mal statt. Als Kulisse für diese Veranstaltung wurde wieder der historische Steinstadl in Königstein gewählt. Eingeladen waren alle die einen geselligen Abend mit Freunden und Bekannten verbringen wollten und dazu ließen sich die Königsteiner nicht lange bitten. Am frühen Abend war der Saal dann schon fast gefüllt und die volkstümliche Musik umrahmte dezent die Veranstaltung. Da war es kein Wunder das kurze Zeit später die ersten Ihr Tanzbein schwangen und wieder andere sich an den köstlichen Weinen aus der „Weinquelle Ranna“ erfreuten. Zum Essen gab es wieder die bekannten und üppig belegten Teller mit frischen Käse- und Wurstsorten aus der Region. Auch der Landtagsabgeordnete Dr. Harald Schwartz ließ es sich nicht nehmen und stattete den Königsteiner Weinfest seinen Besuch ab. Auch in diesem Jahr wird der Erlös der Veranstaltung wieder einer kommunalen Kinder- und Jugendarbeit zur Verfügung gestellt. 

Mehr Bilder zum Weinfest gibt es hier


In Weiß und Blau

Jubiläum, CSU-Ortsverband feiert 50-jähriges Bestehen

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Von Brigitte Grüner / Nordbayerische Nachrichten

 

Königstein-"Mit 50 Jahren ist ein Jubilar noch im allerbesten Zustand".

 

Heimat- und Finanzminister Albert Füracker war der Festredner beim 50-jährigen Jubiläum der CSU Königstein-Hirschbach. Der Ortsverband würdigte bei der Feier einige verdiente und langjährige Mitglieder.

 

Die bayerischen Farben Weiß und Blau dominierten im schön dekorierten Saal des Hotel- Gasthofes zur Post. Weiße Blumen in blauen Töpfen, Servietten in Rautenmuster und CSU Banner ließen das Geburtstagskind schon auf den ersten Blick erkennen. Gut war die Stimmung der Gäste. Der Ortsverband hatte Vertreter aller örtlichen Vereine eingeladen, auch die politischen Mitbewerber mit Bürgermeister Jörk Kaduk (FW) an der Spitze waren gekommen. Bei der Liste der politischen Gäste kündigten sich die im Oktober bevorstehenden Landtags- und Bezirkstagswahlen an. Lediglich der frühere MdB. Alois Karl aus Neumarkt kam als Gast ohne weitere Ambitionen. Mit dem Akkordeon sorgte Kilian Guttenberger für die musikalische Umrahmung.

 

Das Jubiläumsfest war ein schöner Rahmen für die anstehenden Ehrungen. "Neu bei der CSU und schon der Boss" habe 1974 eine Überschrift in der Tageszeitung gelautet. Damals wurde Erwin Graf Vorsitzender. Er blieb bis 2004 im Amt und ist laut Vorsitzendem Roland Sollner dank seines Wissens heute das "Wikipedia des Ortsverbandes". Unter Beifall der Mitglieder wurde Erwin Graf zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

 

Seit Gründung gehören Erwin Blendinger, der zeitweise als Schatzmeister fungierte, und Peter Waldmann der CSU Königstein-Hirschbach an. Beide Männer freuten sich über die Ernennung zu Ehrenmitgliedern. Für 20 Jahre Mitgliedschaft wurde Markus Ertl geehrt. Seit 10 Jahren ist Ariane Raap im Ortsverband. Weitere Geehrte waren entschuldigt: Klaus Wolkersdorfer (45 Jahre), Horst Linn (20 Jahre), sowie Simon Übler (10 Jahre).

 

Der 50. Geburtstag stehe für ein schönes Lebensalter, sagte Albert Füracker. Der Ortsverband mit seinen derzeit 33 Mitgliedern habe die Gemeinde "Kingstaa" über Jahrzehnte gestaltet. "Die besten Jahre kommen noch", kündigte der Bezirksvorsitzende an und dankte allen Verantwortlichen und Mandatsträger der vergangenen Jahrzehnte . In seiner Festrede blickte der Minister auch nach Berlin und München. Wegen der vielen Briefwähler beginne die für 8.Oktober anberaumte Wahl bereits Anfang September, meinte Füracker. Die CSU sei die Partei des ländlichen Raumes und stehe für Realitätssinn bei der Energieversorgung und für gute Bildungschancen für alle jungen Leute.

 

"Das Gesicht Königsteins"

 

Erwin Graf sei für Ihn lange Jahre das Gesicht Königsteins gewesen, betonte MdL. Dr. Harald Schwartz. Er gratulierte allen Geehrten und würdigte es, dass die Geschicke der Gemeinde über viele Jahre ehrenamtlich mit gelenkt worden seien. Auch der langjährige Bürgermeister Hans Koch habe den Markt nachhaltig geprägt. Für die Bürger sei der Ortsverband durch seine Mitglieder immer ansprechbar, so Schwartz. Auch stellvertretender Landrat Stefan Braun gratulierte zum Jubiläum und würdigte die " tolle ehrenamtliche Arbeit" bei der Mitgestaltung des Marktes.

 

Über die Entwicklung des Ortsverbandes seit seiner Gründung im Mai 1973 sprach Roland Sollner. Erster Vorsitzender wurde damals Hermann Joksch. Seine Nachfolger wurden Erwin Graf von 1974-2004, Wolfgang Strobel von 2004 bis 2010, Klaus Hafner bis 2019 sowie Roland Sollner seit 2019. Auch mehrere Bürgermeister habe die CSU gestellt - darunter Gründungsmitglied Georg Seibold von 1972 bis 1978, Klaus Wolkersdorfer bis 1996 und Hans Koch bis 2020. Als Ortsverbandsvorsitzender habe Klaus Hafner neuen Schwung in die CSU Königstein Hirschbach gebracht und neue Aktivitäten ins Leben gerufen. Sollner erinnerte an die erste Ferienfreizeit im Jahr 2016. Eine gute Tradition seien das Fischessen mit dem Ortsverband Edelsfeld und das inzwischen bewährte Weinfest. Auch Besuche und Ausflüge fanden statt. Nach der Pandemie gelte es jetzt, den Ortsverband wieder neu zu beleben. Seine Mitstreiter im Vorstand bezeichnete Sollner bei diesem Vorhaben als " tolles Team".


JHV des CSU-Ortsverbandes Königstein-Hirschbach am 11.3.2023 in Lunkenreuth "Cafe Ossingerblick"

 

 

Der CSU-Ortsverband Königstein-Hirschbach lud am vergangenen Samstag den 11. März zur Jahreshauptversammlung nach Lunkenreuth zum „Ossingerblick“ ein. Auf der Tagesordnung standen Neuwahlen sowie auch die Wahlen zur Kreisdelegiertenversammlung.

 

Gastredner und Wahlleiter Dr. Patrick Fröhlich begrüßte und bedankte sich bei den Mitgliedern für die Einladung und berichtete von verschiedenen aktuellen Themen aus der Bundes- und Landespolitik.

 

 

 

Die Grundsteuerthematik war ebenso ein Gesprächsstoff wie auch die neue Bäderordnung der Stadt Berlin, bei der eine einzelne Person durchsetzte, dass nunmehr aus gleichbehandlungsgründen „oben Ohne“ in allen 56 Stadtbädern Berlins erlaubt sei. Zwar sei diese auch in anderen Städten der Republik inzwischen erlaubt, wie z.B. in Göttingen-Hannover oder Siegen in Nordrhein-Westfalen, jedoch zeige dieses Ereignis auch, dass zwischenzeitlich Minderheiten den Ton in unserem Land angeben und die Mehrheit ungefragt sich dem beugen muss. Auch das geplante und vorzeitige Verbot von Öl- und Gasheizungen ab 2024 wurde heiß diskutiert sowie der Wunsch des Bundesministers für Wirtschaft und Klimaschutz, Robert Habeck, dass ein massiver Ausbau von Wärmepumpen und Stromdirektheizungen angedacht ist, wobei jetzt schon klar sei, dass der dafür benötigte Strom niemals ausreichen werde und schon gar nicht nachhaltig und regenerativ herzustellen sei. Auch hier waren sich alle anwesenden einig, es handle sich inzwischen um reine „Verbotspolitik“ zur Verwirklichung politischer Ideologien auf dem Rücken der Bevölkerung.

 

Das gleiche gilt auch für die in 2020 gewährten „Coronahilfen“ an Unternehmen, die auf Grundlage nachträglich geänderter Richtlinien, ganz oder teilweise wieder zurückgefordert werden sollen – verlässliche Politik sähe anders aus, so Fröhlich.

 

Beim Bericht des Fraktionsvorsitzenden Hans Koch kam einmal mehr zu Tage mit welchen Problemen die CSU Fraktion im Marktrat zu kämpfen habe. Koch wollte sich vorsichtig ausdrücken und sprach von der Arbeit und der Kommunikation des Gemeindeoberhauptes als „Stark Verbesserungswürdig“.

 

Vieles werde hinter verschlossenen Türen besprochen, manches gar nicht und wenn, dann zu spät mitgeteilt, sinnvolle Vorschläge und Beiträge und Unterstützungen nicht oder nur halbherzig ernst genommen. Als Beispiel nannte Koch die geplanten und inzwischen zugestimmten Freiflächen-Solarparks in Kürmreuth-Pruihausen und Namsreuth. Man habe an die Gemeindeführung appelliert Ihrer Planungshoheit nachzukommen und Vorrangflächen für eventuelle Freiflächen-Solarparks auszuweisen-dies sei nicht geschehen. Man habe die Bürger dieser Ortsteile auch nicht im Vorfeld über diese Maßnahmen informiert und man sei sich sicher, dass nicht alle Bürger bei Kenntnis der Standorte Ihre uneingeschränkte Sympathie bekunden würden. Man sei grundsätzlich nicht gegen Freiflächen-Solarparks, auch nicht in unserer Marktgemeinde so Koch, aber die Art und Weise wie dies stattfinde und ohne Einbindung der örtlichen Bevölkerung, sei „ sehr stark Verbesserungswürdig“ so Koch. Gleiches gilt für die kommunalen Themen „Neubau Kindergarten-Krippe“ oder auch den angedachten Neubau des Feuerwehrhauses in Königstein, die Umbau der Staatsstraße durch Königstein-den Pfarrweg-das neue Baugebiet „Weihergarten“ und viele weitere Maßnahmen in und um Königstein.

 

Hier sei eine offene Kommunikation und Dialog erforderlich und ein Mindestmaß an kommunalen Haushalts- und Wirtschaftsverständnis notwendig, will man nicht in den kommenden Jahren in eine bedrohliche finanzielle Schieflage geraten. Man müsse die zur Verfügung stehenden-begrenzten finanziellen Mittel zielerichtet und vernünftig einsetzen aber vor allem sollte man unseren Beiträgen und Hinweisen auch Gehör schenken, auch wenn man nicht die Mehrheit bilde, so Koch.

 

Bei den im Anschluss durchgeführten Wahlen gab es keine nennenswerten Veränderungen innerhalb des Vorstandes. Einstimmig wurden gewählt:

 

Vorsitzender:                        Roland Sollner

 

Stellvertreter(in):                   Thilo Raap

                                           Thomas Kogelbauer

                                           Andrea Spieß

 

Schatzmeisterin:                   Claudia Hafner

 

Schriftführer:                        Hans Koch

 

Digital-Press-Medien-

Beauftragter:                         Klaus Hafner

 

Beisitzer(in)                           Ariane Raap

                                            Erwin Graf

                                            Stefan Vogl

                                            Richard Pesold

                                            Markus Rippl

 

Kassenprüfer:                        Markus Ertl

                                            Peter Pesold -Geißler

 

Delegierte:                             Hans Koch

                                            Thilo Raap

                                            Klaus Hafner

                                            Roland Sollner

 

Ersatzdelegierte(in)                Thomas Kogelbauer

                                            Richard Pesold

                                            Ariane Raap

 

                                            Gabi Kogelbauer


Wahlen in Bayern 2023

 

Laut der Bayerischen Verfassung ist die Wahl auf einen Sonntag „frühestens 59 Monate, spätestens 62 Monate“ nach der vorausgehenden Landtagswahl festzulegen, die am 14. Oktober 2018 stattfand. Sie muss also zwischen einschließlich 17. September und 10. Dezember 2023 stattfinden, wenn es nicht zu vorgezogenen Neuwahlen kommt. Im November 2022 hat das Kabinett den 8. Oktober 2023 als Wahltermin ausgesucht, muss dies aber noch in einem förmlichen Anhörungsprozess erörtern und final beschließen.

 

Im Gegensatz zum Bundestagswahlrecht werden bei der Sitzverteilung nach Verhältniswahl auch die Erststimmen berücksichtigt. Es gibt keinen landesweiten Verhältnisausgleich, die Sitzverteilung erfolgt innerhalb der sieben Regierungsbezirke, die im Wahlrecht als Wahlkreise bezeichnet werden. An der Sitzverteilung nehmen Parteien und Wählergruppen teil, die mindestens 5 % der Gesamtstimmen (Summe aus Erst- und Zweitstimmen) in Bayern erringen.

Die Wahlkreise sind in Stimmkreise unterteilt, in denen jeweils ein Abgeordneter direkt gewählt wird. Die Zahl der Stimmkreise beträgt etwa die Hälfte der Sitze im Wahlkreis.

Die Mandate werden anhand des Sainte-Laguë-Verfahren berechnet.  

   

                        Hierzu die letzte Forsa Umfrage                                

 

                              
                                                                                
       
       
       
       
       
       
       

 

      Quelle: Wikipedia

 

 

Jahreshauptversammlung am 11.06.2022

mit Wahlen der Delegierten in der Kreisvertreterversammlung.

Endlich mal wieder eine Jahreshauptversammlung in der man das Thema Corona nicht mehr im Hinterkopf hatte

und man sich auf das wesentliche konzentrieren konnte.

 

Nach der Begrüßung der Mitglieder und Gäste durch den Ortsvorsitzenden Roland Sollner stand das Totengedenken an das verstorbene Mitglied Horst Linn Senior an, der den Ortsverband über 49 Jahre begleitet hatte.

Der geladene Gastredner und Landtagsabgeordnete Dr. Harald Schwartz übernahm im Anschluß routiniert die Bildung des Wahlausschusses für die Wahl der Delegierten und Ersatzdelegierten in die besondere Kreisvertreterversammlung zur Landes- und Bezirkstagswahl 2023.

 

Das Ergebnis war wie folgt einstimmig:

Delegierte sind:                                                      Ersatzdlegierte sind:

1. Hans Koch                                                          1. Ariane Raap

2. Klaus Hafner                                                      2. Thilo Raap

3. Thomas Kogelbauer                                            3. Richard Pesold

4. Roland Sollner                                                   4. Markus Rippl

Harald Schwartz berichtete im Anschluß der Delegiertenwahl über die aktuellen Arbeiten und Geschehnissen aus dem Landtag und zeigte sich äußerst irritiert, über die Regierungserklärung des bayerischen Wirtschaftsminister

Hubert Aiwanger, der in seiner Erklärung im Landtag kein schlüssiges und nachvollziehbares Konzept vorlegen konnte, wie er nun krisenbedingt die Energieversorgung in Bayern stabilisieren uns sichern wolle. Auch auf den Bau der erforderlichen HGÜ - Trasse wich Aiwanger gekonnt aus.

Es sei Aufgabe des Wirtschaftsministers, so Schwartz, hierzu schnellstmöglich umsetzbare Lösungsansätze vorzulegen um die bayerische Wirtschaft und auch dessen Einwohner, vor vermeidbaren Belastungen zu bewahren. Dies, so Schwartz, sei derzeit nicht im Geringsten zu erkennen.

 

Die neu gewählte Schatzmeisterin Claudia Hafner führte anschließend durch den Rechenschaftbericht und bedankte sich zunächst beim geschiedenen und langjährigen Schatzmeister Erwin Blendinger für die hervorragende Kassenübergabe und Kassenführung während der ganzen Jahre.

Für das vergangene Jahr konnte die Schatzmeisterin trotz diverser Ausgaben einen Einnahmenüberschuß verbuchen. Die ordnungsgemäße Kassenführung wurde durch die Kassenprüferbestätigt und somit stand der Entlastung der Vorstandschaft nichts mehr im Wege.

Der Bericht des Fraktionsvorsitzenden Hans Koch war ausführlich, aber auch geprägt durch so manches Unverständnis  über die Führung im Rathaus. So sei exemplarisch zu erwähnen, dass für die neue Kita angeblich die Leistungsphase 1-2 erfolgt sei, diese Unterlagen im Rathaus seit Dezember 2021 vorliegen, jedoch die Mitglieder des Marktrates bis heute nicht informiert wurden. Dies so Koch sei schwer nachzuvollziehen und zu vermitteln.

Im übrigen gab der Fraktionsvorsitzende Koch zu erkennen, dass die Eröffnung und Einweihung der " Stadelreihe "

mehr eine " Parteiveranstaltung " der Freinen Wähler gewesen sei, als eine Einweihung und Übergabe an die Bevölkerung der Marktgemeinde.

 

Was mir in den Gesprächen und Berichten so auffiel war das nicht nur der Wirtschaftminister ( Freie Wähler ) Hubert Aiwanger in der Landespolitik seine Hausaufgaben nicht in die Reihe bekommt, sondern auch in der Marktgemeinde die Freien Wähler ihre Probleme damit haben, außer sich selbst zu verherrlichen was sie perfekt beherrschen. ( pers. Anmerkung des Ortsvorsitzenden )

 

Im Bericht des CSU - Ortsvorsitzenden Roland Sollner war zu entnehmen , dass dieser in Zusammenarbeit mit den Mitgliedern ein " Weinfest " im Herbst 2022 plane. Der vorhergesehene Termin ist der 15.10.2022 zu der natürlich die Bevölkerung herzlichst eingeladen ist

Sollner sprach auch das 50- jährige Bestehen des CSU - Ortsverbandes im kommenden Jahr an, das gebührend

ebenfalls wieder mit der Bevölkerung gefeiert werden soll und bat gleichzeitig um zahlreiche Informationen und Bilddokumente aus den Reihen der Mitglieder sowie auch aus der Bevölkerung. " Es wäre schön " so Sollner, " wenn wir dies in einer zusammengestellten Chronik zusammenfassen und erhalten könnten ".

 

Zum Schluß wurden die langjärigen Mitglieder des Ortsverbandes mit einer " Ehrenurkunde " bedacht und geehrt.

 

Geehrt wurden:

 

Christine Richthammer       25 Jahre

Harald Pilhofer                  15 Jahre    leider verhindert

Klaus Hafner                     10 Jahre

Der Ortsvorsitzende sowie der Lantagsabgeordnete Dr. Harald Schwartz gratulierten den geehrten und sprachen ihren Dank für die teils Jahrzehnte lange Mitgliedschaft und Treue zum Ortsverband aus und ehrte diese mit einer gerahmten Urkunde.

 

Hier nun noch einige Bilder von den Ehrungen:

 

 

 

 

 

 

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen der Vorstandschaft

am 11.09.2021 um 19:00 Uhr im Hotel - Cafe Post in Königstein

 

Mit einer leichten Verspätung begann die Jahreshauptversammlung mit den Neuwahlen.

Der 1. Vorsitzende Roland Sollner begrüßte alle Anwesenden, den ehemaligen Bürgermeister Hans Koch sowie Erwin Graf, der ehemalige 2. Bürgermeiter und ehemalige Vorstand des Ortsverbandes der 30 Jahre dieses Amt bekleidete.

Ebenso wurde auch der Vertreter der Presse Herr Schwemmer von den Mittelbayerischen Nachrichten begrüßt.

Dem Vorsitzenden Sollner war es auch eine Freude und Ehre das Mitglied des Landtages Dr. Harald Schwartz mit den Worten zu begrüßen:

" Harald ich freue mich besonders Dich nach dieser langen Zeit in unserer Mitte begrüßen zu dürfen, denn Du gehörst ja mittlerweile zum Inventar des Ortsverbandes "; gleichzeitig mit der Bitte die Wahlleitung der Vorstandschaft zu übernehmen.

Es gab dann noch den Hinweis das gegen etwa 20:30 Uhr die Bundestagsdirektkandidatin

Frau Susanne Hierl zu uns stoßen wird und uns Ihren Besuch abstattet und Informationen weiter gibt.

Danach bat der Vorsitzende sich zu erheben und in einer Schweigeminute den Toten zu gedenken.

 

Der Bericht für die Jahre 2020 und 2021 viel relativ kanpp aus denn was soll man schon berichten, so der Vorsitzende Roland Sollner, wenn es fast nur Corona gab.

So verwies er nochmals auf die Kommunalwahlen 2020 die ein Debakel für den Ortsverband war und man sich vieles anders vorstellte. Weiter wollte er auch nicht darauf eingehen, denn das Thema haben wir ja bereits in der JHV des vergangenen Jahres abgehandelt. So war eben auch diese JHV vom 10.07.2020

und die Vorstandssitzung am 11.09.2020 die einzigen Termine die wahr genommen wurden.

 

Das Jahr 2021 begann ja schon gar nicht besser so Sollner, denn es war Lockdownzeit. So entfiel der Neujahrsdämmerschoppen, das Fischessen, die CSU - Sommernacht und natürlich die Jugendfreizeit.

Einzig die Delegiertenwahl für die Kreisvertreterversammlung fand am 27.02.2021 statt und das unter strengsten Coronaauflagen.

 

Umso mehr freute sich der Vorsitzende eben alle hier bei bester Gesundheit begrüßen zu dürfen und war froh das sich alles etwas gelockert hat, aber wir trotzdem weiterhin Vorsicht walten lassen.

 

Dann verwies Sollner darauf das er zum Wendehals geworden ist und sich entschlossen hat trotzdem wieder für den

Posten als 1. Vorsitzender oder was auch immer zu kandidieren, denn ihm ist eben in dieser Coronazeit aufgefallen wie ihm die Aktivitäten, die Freunde und Mitglieder fehlen, er aber auch in der Verantwortung des OV steht.

 

Trotz allem war es am Ende ein kurzer Bericht der schnell zum Ende kam und er an den stellv. Kassier Hans Koch übergab, der Erwin Blendinger der wegen einer Familienfeierlichkeit entschuldigt fehlte und für  Ihn den Kassenbericht des OV vortrug. Die Kassenprüfer bstätigten die Richtigkeit und bat um Entlastung der Vorstandschaft welche mit Handzeichen ohne Gegenstimmen entlastet wurde.

Darauf bat Sollner den Schriftführer und Fraktionsvorsitzenden Hans Koch weiters um einen Bericht aus dem Marktrat. Er sprach über das was ihm erlaubt war und neigte nach anfänglichem Lob doch zur Kritik, die er aber auch begründete und Zustimmung bei den Mitgliedern fand.

 

Anschließend informierte der Ortsverbandsvorsitzende Sollner noch über den Mitgliederstand.

Der Ortsverband Königstein - Hirschbach hat derzeit 34 Mitglieder, davon 27 männliche und 7 weibliche.

Der Altersdurchschnitt liegt bei 56,4 Jahren wobei Sollner anmerkte das wir uns verjüngen müssten und mit 2 jüngeren Mitgliedern rechnet die von der JU in die den CSU - Ortsverband übertreten.

Schön sei es aber auch zu sehen das man wiederum 3 Mitglieder hat die kurz vor der 50 -jährigen Mitgliedschaft im OV stehen. Das ist eine respektable Zeit und wichtig diese Mitglieder auch entsprechend zu ehren wenn der Tag gekommen ist.

 

Nach den letzten Angaben übergab Roland Sollner das Wort an Dr. Harald Schwartz und bat Ihn die Wahlen der Vorstandschaft zu leiten. Wer Harald kennt weiß das er nicht nur darin ein Profi ist und diese Wahlen perfekt leitet und man sich darauf verlassen kann das alles seine Richtigkeit hat und ihm keine Formfehler unterlaufen.

So wurde die neue Vorstandschaft gewählt und die alte wurde wiederum die neue, außer 2 Änderungen, denn unser bisheriger Schatzmeister Erwin Blendinger bat bereits im Vorfeld darum aus dem Amt entlassen zu werden

und so wurde Claudia Hafner zu seiner Nachfolgerin gewählt, die aber nicht anwesend sein konnte, jedoch eine schriftliche Vollmacht vorlag das Sie dieses Amt übernimmt.

Ebenso verlief es bei der Wahl des 1. Beirates Klaus Hafner der wieder gewählt wurde und ebenso dank einer Vollmacht sein Amt bestätigte. Neu in den Beirat kam Markus Rippl, ( Jugendbürgermeister ) und freuen uns das er jetzt mit im Team ist.

 

Nach den Wahlen informierte uns Harald Schwartz noch über aktuelles, über die Konstellation verschiedener Parteien bei dem einen oder anderen Koaliationsverbund und besonders vom CSU Parteitag in Nürnberg von dem er nach einem kleinen Abstecher zuhause direkt zu uns kam.

 

Gegen 20:30 stieß dann auch Susanne Hierl zu uns die derzeit wirklich nicht zu beneiden ist, denn sie hetzt regelrecht von einem Termin zum anderen und so freuten wir uns das Sie zu doch noch relativ später Stunde zu uns kam und sich die Zeit nahm nach Ihrer persönlichen Vorstellung und Rede bei uns zu blieben und mit uns zu reden.

 

So bedankte sich der Orstvositzende bei Harald Schwatz und Susanne Hierl bei beiden für die ausführliche Berichterstattung und übergab jedem ein Fläschen Wein mit den Worten: " wenn die Zeit ist, mit dem Partner, der Partnerin zuhause hinsetzen, abschalten und einfach nur genießen".

 

Zum Abschluß des runden Abends gab der alte neue 1. Vorsitzende noch die geplanten Termine für den OV bekannt, die die Besucher unserer Seite auch unter Termine finden werden.

" Ich möchte unsere Veranstaltungen wieder aktiv gestalten, wieder teils zum alten zurück kehren und wieder mit Freude den OV nach vorne bringen und positiv in die Zukunft schauen. Wir haben keinen Grund den Kopf in den Sand zu stecken, sondern werden weitehin beweisen das wir für die Gemeinde und Ihre Mitglieder und besonders für die Jungend präsent und immer für sie das sind ".

 

Sollner wünschte noch allen einen schönen Abend, ein schönes Wochenende, eine gesunde Heimfahrt und vor allem

 

Bleibt`s G`sund !

Dieses Wünsche ich auch allen Besuchern und interessierten unseres Ortsverbandes, vebunden mit der Bitte . . .

 

 

Euer 1. Vorsitzender des CSU -Ortsverbandes

Roland Sollner

 

 

Wir bleiben für Euch am Ball !

 

Wahlergebnis vom 27.02.2021

der Delegierten in der Kreisvertreterversammlung

Corona hat seit der Kommunalwahl einiges von uns abverlangt, ob es sich dabei um Veranstaltungen handelte die wir geplant hatten oder um Vorstandssitzungen in unserem Ortsverband. Nun mussten wir wiederum die Jahreshauptversammlung verschieben, konnten und mussten aber die Wahl der Delegierten in der Kreisvertreterversammlung durchziehen. Hier nun die Ergebnisse :

 

1. Delegierter in der Kreisvertreterversammlung:          Hans Koch

2. Delegierter in der Kreisvertreterversammlung:         Klaus Hafner

3. Delegierter in der Kreisvertreterversammlung:         Thilo Raap

 

Ersatzdelegierte:

1. Ersatzdelegierter                                                    Thomas Kogelbauer

2. Ersatzdelegierte                                                     Ariane Raap

3. Ersatzdelegierter                                                    Richard Pesold 

 

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Enttäuschung über Kommunalwahl wirkt bei CSU - Königstein nach

Ob es um die Bürgermeister-, die Marktrats- oder die Kreistagwahl geht:

Die Ergebnisse schmerzen die Königsteiner  CSU.

Dazu melden sich jetzt drei führende Köpfe zu Wort.

Der CSU - Ortsverband Königstein hatte seine 36 Mitglieder zur Jahreshauptversammlung in den Hotel - Gasthof

" Zur Post " in Königstein gerufen. 13 davon hörten zu Beginn die Bestandsaufnahme

des Vorsitzenden Roland Sollner.

 

Im März 2019 hatte er seinen Vorgänger Klaus Hafner abgelöst, der sich intensiv auf die Bürgermeisterwahl vorbereiten wollte. Gemeinsam hätten Hafner und Sollner nach Kandidaten für den Marktrat gesucht.

" Wir bekamen bis zur Nominierungsversammlung im November eine für mich persönlich akzeptable und sehr gute Liste zusammen", befand Sollner.

Allerdings seien zur Abstimmung über diese Liste nicht mal alle Bewerber erschienen. Eine negative Weihnachtsüberraschung bescherte dem CSU - Vorstand ein Mitglied, das am 20. Dezember seinen Austritt erklärt und sich auch als Marktratskandidat zurückgezogen habe.

Ersatzmann Christian Koch füllte als Nachrücker die Liste auf.

 

Wahlveranstaltungen führten die CSU - Kandidaten und Kandidatinnen nach Kürmreuth, Pruihausen und Königstein.

Bürgermeisterkandidat Klaus Hafner habe sich den Fragen der Bevölkerung gestellt und mit seinen Antworten und Argumenten überzeugend gewirkt. Umso größer sei am Abend des 15. März der Schock über das Wahlergebnis gewesen. Als Konsequenz daraus habe sich Hafner zurückgezogen und auch sein Marktratsmandat nicht angenommen.

 

" Schließlich kam Corona und brachte die gesamte Jahresplanung durcheinander, seien es Treffen, Veranstaltungen oder Sitzungen ", schloss Sollner seinen Rückblick.

Für die Vorstandswahl 2021 kündigte er an, nicht mehr als Vorsitzender zu kandidieren. Er nannte die Beanspruchung durch den Beruf und familiäre Gegebenheiten als Gründe.

 

Hans Koch, der nach 24 Jahren als Bürgermeister nicht mehr angetreten war, klassifizierte das Wahlergebnis ebenfalls als enttäuschend in Sachen Bürgermeister-, Marktrats- und Kreistagswahl. Hinreichend viele Projekte seien gelaufen in den 24 Jahren, ebenso habe er Einiges ins Laufen gebracht und Anträge gestellt. Aktuell werde an der Stadlreihe gearbeitet, die ab Oktober oder November das Vereinsheim der Schützengesellschaft Tell und einen Kultursall aufnehmen werde. Probleme stellten sich mit dem Baugebiet am Weihergraben, nachdem Eigentümer von mittig gelegenen Grundstücken nicht verkaufen wollten. Die Planung für die Kindertagesstätte - " eine finanzielle Höchstleistung des Marktes - sollten in der Verwaltungsgemeinschaft genügend Kindergartenplätze schaffen und wäre durch die Unterstützung des Freistaats ermöglicht worden.

Trotz all dem sei nun die 1978 durch Klaus Wolkersdorfer begonnene Ära der CSU - Bürgermeister beendet, und nun sitze ein Bürgermeister der FW Königstein im Rathaus. " Der Bürger hat den politischen Wandel gewählt ", stellte Koch fest.  Das habe die CSU zur Kenntnis genommen und keine Ansprüche auf den Posten eines Zweiten oder Dritten Bürgermeisters gestellt.

Im Blick auf Roland Sollners angekündigten Rückzug empfahl Koch, jüngere CSU - Kräfte zu suchen, vielleicht sogar aus dem Marktrat. Diese Worte wertete die Versammlung als Favorisierung von Andrea Spieß oder Thomas Kogelbauer.

 

Bild: exb / Klaus Hafner

Mein Wahlergebnis, von seiten der Bürger nur 20 Stimmen mehr als 2014

rechtfertigt nicht Ansprüche auf einen Sitz im Marktrat.

 

Klaus Hafner zog eine Bilanz seiner sechs Jahre als stellvertretender Bürgermeister und ließ den Wahlkampf Revue passieren. Das er nur 20 Stimmen mehr als 2014 bekommen habe, sei für ihn ein deutliches Signal,

dass " ich als Bürgermeister nicht erwünscht bin ".

Der Wähler habe nach 42 Jahren CSU - Regentschaft die Veränderung gewollt. Er habe nun zu überlegen was er falsch gemacht habe, was verbessert werden müsse.

 

Kassier Erwin Blendinger meldete ein Jahresplus für 2019. Gleichzeitig gab er zu bedenken, dass im Wahljahr viele Kosten angefallen seien, die sich in der Bilanz für 2020 niederschlagen werde.

 

Vorsitzender Roland Sollner ehrte zum Ende hin Gerhard Seitz für 40- jährige Mitgliedschaft in der CSU. Hans Koch war vor 25 Jahren als Bürgermeisterkandidat in die CSU eingetreten.

Nicht anwesend waren Reinhard Pirner und Steafan Pirner, die für 20 beziehungsweise 15 Jahre Treue ausgezeichnet werden sollten.