Von (fm)  |  20.11.2015  | Netzcode: 4804224  |  87 Mal gelesen.  Oberpfalznetz vom 20.11.2015
ESCHENFELDEN


Räte lassen's darauf ankommen

Eschenfelden. (fm) Im Gemeinderat gab es einen kleinen Stau verschiedener Aufgaben aufzulösen. Eine längere Diskussion entspann sich über den Vergleichsvorschlag des Verwaltungsgerichts in Sachen Vermessungskosten im Staatsforst. Dieser wurde abgelehnt, und so kommt es zu einem Termin im Februar 2016.

Den eigentlichen Beratungen vorgespannt war die Information der Sparkasse über den Abschluss eines Bausparvertrags durch die Gemeinde. 

55 000 Euro noch offen



Für etwas Verdruss sorgte der Vergleichsvorschlag im Rechtsstreit mit den Staatsforsten über die offenen Vermessungskosten von 55 000 Euro im Staatswald. Hirschbachs Bürgermeister Hans Durst legte zwar die Ansicht des Anwalts dar, damit einen Schlussstrich unter die jahrelange Auseinandersetzung zu ziehen und "lieber einen Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach" zu haben. Das forderte den energischen Widerspruch von Hermann Mertel heraus, der auf die früheren Beschlüsse und die harte Linie verwies, die man zuletzt eingenommen habe. Er ist überzeugt, dass die Gutachten bessere Aussichten für die Gemeinde ergeben hätten und ein Nachgeben den Forst begünstige. 

Eine rege Diskussion, die auch zur Information der neuen Räte diente, ergab bei einer Kampfabstimmung die eindeutige Ablehnung des Vergleichsvorschlags. So muss man den Gerichtstermin, voraussichtlich im Februar 2016, abwarten. Bei den Bauangelegenheiten gab es die nochmalige Vorlage des Bauantrags von Hardi und Claudia Kindler, der die vom Amt verlangten Änderungen enthielt und so genehmigt wurde. Über die Bauvoranfrage von Familie Jennewein wegen Bebauung des Grundstücks auf der Sommerseite wurde wegen Zufahrt und Erschließung diskutiert. Der Bauausschuss war vor Ort und hält dies für möglich. Zur Vergrößerung des Gebäudes gaben die Räte das Einvernehmen. 

Mulchen der Ränder



Für die Sanierung des Rathauses wurden Angebote eingeholt und an Firmen der Region vergeben. Bei den Restarbeiten wird man ebenso verfahren. Wegen störender Bäume im Raum Ratzenhof wurde mit der Telekom verhandelt; diese meldete sich aber bisher nicht und so wird abgewartet. Bei anstehenden Baumpflegearbeiten hat die Verwaltung einige Objekte ermittelt. Dies trifft auch Forststraßen, wo die Gemeinde in der Verkehrssicherungspflicht ist. Hier steht auch das Mulchen der Ränder an, wobei man sich mit der Jagdgenossenschaft auf einen gemeinsamen Auftrag absprechen will. 

Der Bayerische Gemeindetag hat nach Aussage des Bürgermeisters über die künftige Einführung eines Kanalkatasters informiert. Der genaue Verlauf der Kanalisation und dessen Zustand wird kommen. Da es jetzt noch Fördermittel gibt, solle man sich über die Bedingungen informieren. 

Da die Dichtheit der Kanäle auch die Zuläufe aus den angeschlossenen Grundstücken betrifft, wird man die Eigentümer informieren. Aus dem Ortsteil Hirschbach kam die Anregung, die Friedhofsatzung hinsichtlich Urnengräbern zu ergänzen. Stelen sind vorhanden, aber es wird eine Fläche für Urnengräber gewünscht. Möglich wäre ein Platz hinter dem Leichenhaus; der Bauausschuss wird dies besichtigen. Die "Verordnung über die Reinhaltung und Reinigung der öffentlichen Straßen und die Sicherung der Gehbahnen im Winter" erfuhr einige textliche Änderungen und wurde so angenommen. 

Wanderwege beschildern



Jedes Jahr ehrt der Landkreis Sportler; Kandidaten dafür können bei der Verwaltung gemeldet werden. Die Weihnachtsbäume auf dem Dorfplatz und beim Friedhof sind vorhanden. Eine Klage wegen mangelhafter Beschilderung von Wanderwegen führte dazu, dass man wieder eine Gruppe von kundigen Bürgern oder Räten zusammenstellen und dies in Ordnung bringen will. 


18.09.2015  | Netzcode: 4729889 Quelle: Oberpfalznetz v. 18.9.2015
HIRSCHBACH

Bald Fernsehen übers Internet

Hirschbach.

Erste Orte in der Gemeinde Hirschbach kommen noch heuer in den Genuss des Breitbandausbaus. Für das restliche Gebiet liegen drei Angebote auf dem Tisch.


(rrd) Dazu kam der Breitbandpate Martin Haller in der Sitzung des Gemeinderats zu Wort. Für Eschenfelden, Ratzenhof und Eggenberg übernimmt die Firma Jobst-DSL den Ausbau eigenwirtschaftlich. Darüber sei der Vertrag mit der Gemeinde bereits geschlossen. Ende des Jahres dürften den Bürgern dieser Orte dann Bandbreiten bis zu 60 MB zur Verfügung stehen. In Eggenberg würden es bis zu 20 MB sein. 


Regierung prüft derzeit


Martin Haller informierte, dass drei Angebote zum Ausbau für alle anderen Gemeindeteile eingegangen sind. Diese liegen derzeit bei der Regierung zur Prüfung, ob sie auch förderfähig sind. Haller zeigte sich guter Dinge, dass Bandbreiten von 30 bis 50, teilweise sogar 100 MB mit der Option auf IP-Fernsehen 2016 erreicht werden. 


Normalität im Kindergarten


Vollzug meldete Bürgermeister Hans Durst vom Heizungsumbau im Kindergarten. "Der Betrieb läuft wieder normal. Allerdings funktioniert das leidige Gartentürl zur Kreisstraße hin immer noch nicht richtig", schilderte er. Es gäbe aber schon einen Reparaturauftrag. Die Planung für die neuen Außenanlagen solle durch die Gartenfachberatung des Landkreises erstellt werden. 

Der Kindergarten hat eine neue Schaukel bekommen, die aus Spenden finanziert wurde. Außerdem wurden 30 Tonnen Sand ausgetauscht, wie der Bürgermeister informierte. Er schlug vor, den doch etwas in die Jahre gekommenen Zaun mit einer Hecke zu unterstützen. Aus dem Gemeinderat kam der Gedanke, doch für dieses Geld gleich einen neuen Zaun anzuschaffen. 

Nachträglich genehmigten die Räte die Kanalbefahrung in Ratzenhof, die zur Gewährleistungsabnahme notwendig war. Zu Planungsarbeiten für die Gemeindeverbindungsstraße nach Hartenstein und durchs Reichental nach Loch sowie für den Rathausvorplatz in Eschenfelden gaben sie ebenfalls hinterher das Okay. 

Abgesegnet wurden anstehende Reparaturarbeiten am Bachlauf in Hirschbach, eine Aco-Rinne am Friedhof in Hirschbach und Asphaltarbeiten am Espanweg und Kirchenweg in Eschenfelden. Eine Software-Aktualisierung für die Kläranlagen-Betriebsführung schlägt mit über 5000 Euro zu Buche. 


Frankenpfalz-Projekte


Grünes Licht gab es für die Unterstützung des Kletterfestivals der Frankenpfalz, das nächstes Jahr in Königstein im Naturbad stattfindet, durch den Bauhof. Fördermittel fließen für ein interkommunales Radwegekonzept, das für die Frankenpfalz in Auftrag gegeben wurde. 

Einige Vereine in Eschenfelden wären bereit, das Dachgeschoss des Rathauses in Eigenregie auszubauen und zu dämmen, wenn die Gemeinde das Material stellt. Nachdem das Rathaus durch den Anschluss an die Nahwärme neue Heizkörper bekommt, will man das jetzt gut 40 Jahre alte Gebäude etwas auf Vordermann bringen. Der Sitzungssaal und neue Fenster stehen auf der Wunschliste. 


Keiner will Grund abgeben


Zum Thema Campingplatz teilte er mit, dass in Eschenfelden niemand geeignete Flächen abtreten wolle. In Hirschbach sehe das anders aus. 

Einem Spendenantrag der First-Responder-Gruppe entsprach der Rat mit einmaligen 500 Euro, da der obere Gemeindeteil in deren Einzugsgebiet fällt. Nach einem Jugendbeauftragten sucht Bürgermeister Durst nach wie vor vergeblich. 

Gemeinderat Stefan Steger beurteilte den Zustand der Parkanlage um die Schulweiher in Hirschbach als "nicht gerade ansehnlich". Ihn störte auch das am Rand gelagerte Mähgut. Der Bürgermeister wird ein Gespräch mit dem Pächter suchen. 


Von (wku)  |  13.08.2015  | Netzcode: 4691911 / Quelle: Oberpfalznetz vom 13.8.2015
ESCHENFELDEN

104 potenzielle Lebensretter

Eschenfelden. (wku) Viele Menschen haben sich engagiert - und damit dafür gesorgt, potenzielle Lebensretter ausfindig zu machen: 104 neue, mögliche Stammzellenspender konnten in Eschenfelden registriert werden.

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Bürgermeister Hans Durst, Michael Sporrer vom Verein "Hilfe für Anja", Florian Hölzl und Christoph Uebler vom Kirwaverein Eschenfelden und Simon Uebler von der Junge Union (von links) freuen sich über den Erfolg der Typisierungsaktion . Bild: wku

Die Junge Union Königstein-Hirschbach und die Kirwagemeinschaft Eschenfelden unter federführender Organisation von Christoph Uebler hatten mit dem Verein "Hilfe für Anja" eine Typisierungsaktion auf die Beine gestellt. Zweck dieser Aktion war die Registrierung möglichst vieler Personen zur Aufnahme in eine internationale Datenbank von potenziellen Knochenmark- oder Stammzellenspendern für Leukämiekranke. 

Durch Flyer, Plakate, Werbung in den Lokalmedien und per Facebook war die Bevölkerung auf die Veranstaltung aufmerksam gemacht und zur Registrierung aufgerufen worden. Die Bemühungen sollten sich auszahlen: Allein an diesem einen Tag konnten durch den Verein "Hilfe für Anja" 104 Menschen zwischen 17 und 55 Jahren erfasst werden, die jetzt Lebensretter werden können. Christoph Uebler, der bereits selbst erfolgreich Stammzellen gespendet hat (wir berichteten) wertete dies als einen großen Erfolg. Ihm stimmte Simon Uebler, Vorsitzender der Jungen Union zu: "Es ist wichtig, so viele Personen wie möglich zu registrieren. Immerhin kann es sein, dass ein Leukämieerkrankter einen genetischen Zwilling auf der anderen Seite der Erde braucht." Und das könne genau die Hilfe einer Person aus einem kleinen Örtchen in Bayern sein. 

Auch die Bevölkerung in und um Eschenfelden zeigte ihre Solidarität. Sie spendete den stolzen Betrag von annähernd 1300 Euro zur Deckung der Kosten für die Registrierung. 

Im Schatten des evangelischen Gemeindehauses wurden die Besucher mit Speisen und Getränken versorgt. Der Erlös daraus fließt ebenfalls "Hilfe für Anja" zu. Die Veranstalter dankten allen Beteiligten, auch den zahlreichen Kuchenbäckern und Musikanten. Die Brauerei Heldrich stellte kostenlos Getränke zur Verfügung. 


ESCHENFELDEN    QUELLE: OBERPFALZNETZ VOM 23.7.2015


Wattestäbchen statt Blut

Eschenfelden. Leider finden nicht alle Patienten ihren genetischen Zwilling. Daher ist es wichtig, dass möglichst viele Menschen in einer weltweiten Datenbank registriert sind. Typisierungsaktionen sind da sehr hilfreich. Die nächste läuft kommenden Sonntag.

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Für die Typisierungsaktion in Eschenfelden werben (von links) Simon Uebler (Junge Union Königstein-Hirschbach), Thomas Schober (Kirwagemeinschaft Eschenfelden), Michael Sporrer (Verein Hilfe für Anja), Bürgermeister und Schirmherr Hans Durst sowie Christoph Uebler, der im Jahr 2009 Stammzellen nach Amerika spendete. Repro: rrd

Jährlich erkranken in Deutschland etwa 12 000 Menschen an Leukämie. Nicht alle, aber viele davon benötigen am Ende einen Stammzellspender. Aktuell sind weltweit zwölf Millionen Menschen registriert. Das hört sich erst einmal sehr viel an, doch finden aktuell 30 Prozent der Suchenden keinen Spender. Der Verein Hilfe für Anja aus Kirchenthumbach arbeitet schon seit 15 Jahren an der Gewinnung neuer Stammzellspender. Über 37 000 Menschen hat der Verein bereits typisiert. Über 350 Spender konnten an Leukämiepatienten weltweit vermittelt werden. 

Im Gemeindehaus



Die Kirwagemeinschaft Eschenfelden und die Junge Union Königstein-Hirschbach veranstalten am Sonntag, 26. Juli, von 10 bis 16 Uhr zusammen mit Hilfe für Anja, unter Schirmherrschaft von Bürgermeister Hans Durst, eine Typisierungsaktion im evangelischen Gemeindehaus in Eschenfelden. 

Teilnehmen dürfen alle gesunden Menschen zwischen 17 und 55 Jahren. Hilfe für Anja hat das Erstabnahmeverfahren vereinfacht und verzichtet auf eine Blutentnahme. In Eschenfelden wird die Ersttypisierung mittels eines Wangenabstrichs mit dem Wattestäbchen ermittelt. 

Da Typisierungskosten von Krankenkassen nicht getragen werden, ist der Verein auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Jeder, der Hilfe für Anja unterstützen möchte, kann dies per Überweisung auf das Konto der Raiffeisenbank Weiden tun: IBAN DE 41 7536 0011 0007 5075 00. Nicht vergessen sollte man dabei, die Adresse anzugeben, damit eine Spendenquittung zugesandt werden kann. Am Typisierungstag wird dieser Beleg vor Ort ausgestellt. Nähere Information gibt es auf der Homepage unter www.hilfe-fuer-anja.de 

Mit Sommerfest



Die Veranstalter der Kirwagemeinschaft und der Jungen Union richten zu der Typisierungsaktion ein Sommerfest aus mit Weißwurstfrühschoppen, Gegrilltem, Kaffee und Kuchen. 


QUELLE: OBERPFALZNETZ VOM 13.72015


KÖNIGSTEIN

Ganz ohne Schulden

Verwaltungsgemeinschaft kann Rücklagen aufstocken

"Die Verwaltungsgemeinschaft Königstein ist schuldenfrei!" Diese erfreuliche Mitteilung konnte Kämmerer Thomas Pirner bei der Haushaltssitzung den Markträten machen. 

Keine Kredite nötig



Keine Rücklage brauchte entnommen, keine Kassenkredite mussten in Anspruch genommen werden. Im Gegenteil: Die Rücklagen erhöhten sich von 18 328 Euro um 5000 Euro auf 23 412 Euro. Der Verwaltungshaushalt schloss mit einer Summe von 499 383 Euro ab, der Vermögenshaushalt mit 13 584 Euro. Die Verwaltungsumlage je Einwohner wurde auf 131,80 Euro festgesetzt. 

Lediglich einige kleinere Investitionen sind für 2015 geplant: Der Austausch des Laptops, die Erneuerung der Büroeinrichtung in Kasse und Verwaltung sowie der Umbau des Serverraumes schlagen mit 8500 Euro zu Buche. 

Moderne Software



Beraten wurde auch über die Einführung einer neuen Software (Sitzungsdienst, Dokumentenmanagementsystem und CIP-Archiv) sowie Neuanschaffung eines Servers. 

Der jetzige ist bereits fünf Jahre alt. Thomas Pirner legte ein Angebot des günstigsten Anbieters in Höhe von 43 700 Euro vor. Diese Kosten werden auf drei Haushaltsjahre bis 2018 aufgeteilt. Die Mitglieder stimmten dem Angebot zu. 


ESCHENFELDEN

Dorf in Feierlaune ,  Eschenfelden macht sich's am Sonntag gemütlich

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Bestens feiern lässt es sich in der guten Stube von Eschenfelden mit dem imposanten Turm der Corpus-Christi-Kirche im Hintergrund. Bild: rrd

Kurzweil für Leib und Seele von Jung und Alt gibt es beim Dorffest in Eschenfelden am Sonntag, 5. Juli. Die Vereine arbeiten Hand in Hand an einem interessanten Programm. Der Erlös kommt wohltätigen Zwecken zugute. 

Um 9 Uhr beginnt der Sonntag mit einem Familiengottesdienst in der Corpus-Christi-Kirche. Ein zünftiger Weißwurstfrühschoppen mit Unterhaltungsmusik schließt sich an. Ab 11.30 Uhr gibt es dann Steckerlfisch zum Mittagstisch. Um 15 Uhr zeigt die Step-Aerobic-Gruppe aus Königstein ihr Können, und gegen 16.30 Uhr gibt es Line Dance zu sehen. 

Heuer treffen sich beim Dorffest wieder die Freunde der Heinkel-Roller, aber auch andere Oldtimer sind den ganzen Tag über willkommen. Durchgehend ist auch die Besichtigung der neuen Energiezentrale möglich. Am Nachmittag gibt es dann noch eine Kirchenführung mit Glockenturmbesichtigung. Für die Kleineren unter den Besuchern steht eine Hüpfburg bereit. 

Zur Unterhaltung am Nachmittag spielt die Gruppe Feierabend. Gegen den Hunger gibt es Deftiges vom Grill, belegte Brote sowie Kuchen und Torten zum Kaffee. Um 16 Uhr öffnet die lauschige Weinbar. 


Von (aja)  |  27.04.2015  | Quelle: Oberpfalznetz v. 27.4.2015 / Netzcode: 4565423  |  77 Mal gelesen.

HIRSCHBACH

Radeln und ein Campingplatz

Hirschbach. (aja)

Strampelnd durch die Gemeinde - dafür gibt's jetzt "grünes Licht". Und um die Sache rund zu machen, wird der künftige Radweg auch ans Netz der Frankenpfalz angebunden.

Nach kurzer Diskussion wurde einstimmig die Idee eines Gemeinderadweges vom Gemeinderat Hirschbach beschlossen. Welche Route besonders gut geeignet wäre und möglicherweise auch den Wirtsleuten zugutekommen würde, steht aktuell noch nicht fest. Aber eines ist sicher: Der Franken-Pfalz-Radweg soll um das gemeindliche Gebiet erweitert werden. 


Fläche noch offen


Eine Grundsatzentscheidung ließ Bürgermeister Hans Durst beim Thema Campingplatz treffen. Alle Räte erklärten sich bereit die Errichtung zu unterstützen, sofern sich eine geeignete Fläche finden lässt. 

Ferner wurde der Umbau der Straßenbeleuchtung mit zwei neuen Lampen im oberen Dorf genehmigt. Am 14. März nahm Durst an der Klausurtagung der Franken-Pfalz teil. Er verkündete dazu zwei neue Regelungen: "Ab sofort muss die Abwicklung von Projekten nicht mehr einstimmig erfolgen, sondern kann auch von zwei, drei Zusammenschlüssen geplant und finanziert werden", erklärte der Bürgermeister. Zudem ist der Mitgliedsbeitrag erhöht worden. "Früher haben wir 500 Euro gezahlt, jetzt kommen 50 Cent pro Einwohner hinzu, so dass wir auf circa 625 Euro kommen", betonte er. 

Gepflasterte Zufahrt


Der Kindergartenausschuss berichtete von einer Begehung. Nun wird ein Plan zur Umgestaltung erstellt. Die einzige Vorgabe der Gemeinde ist eine gepflasterte Zufahrt im vorderen Eingangsbereich. Die Nahwärme Eschenfelden hat die 60er-Marke überschritten. Die Räte hoffen, dass die Verlegearbeiten zügig voran gehen. Zudem lag ein Antrag der Gemeinde Weigendorf vor. Sie möchte ihre Mittelschulkinder künftig nicht mehr nach Hersbruck, sondern lieber nach Sulzbach-Rosenberg schicken. Diesem Antrag wurde ebenfalls zugestimmt. 


Auf der Eschenfeldener Bürgerversammlung war allen voran der Wertstoffhof mit samt dem Grüncontainer Thema. In Hirschbach wurde auf ein verrostetes Geländer beim Bach verwiesen. Das Badgelände verfügt ab sofort über Einmal-Aschenbecher. Seit kurzem gibt es auch wieder eine Foto-Rallye in Hirschbach. 


Von (be)  |  Quelle: Oberpfalznetz vom 24.04.2015  | Netzcode: 4562341

ESCHENFELDEN

Blumiges Dankeschön

Eschenfelden. (be) Nicht nur für die Mitglieder, sondern auch für den Verein war es ein großer Erfolg: der Blumenschmuckwettbewerb. Jetzt kürte der Gartenbauverein die Sieger.

Im Gegensatz zu vielen anderen Vereinen erfolgt in Eschenfelden ein Rundgang, bei dem eine Jury, der auch Arthur Wiesmet, Gartenfachberater des Landkreises angehört, die Bewertung vornimmt. Sechs Haushalte bekamen bei der Bewertung ihrer Grundstücke und Gebäude Bestnoten. Vier weitere folgten mit nur einem Punkt weniger. Alle bekamen Landkreis-Urkunden. 


Zum Dank überreichte die Vorsitzende des Gartenbauvereins, Leni Knahn, den Teilnehmern Blumen. Bei einer Tombola gab es Pflanzen zu gewinnen, die umliegende Gärtnereien dem Verein gespendet hatten. Großes Lob gab es außerdem für alle, die sich wieder die Mühe gemacht hatten, den Osterbrunnen und dessen Umfeld auf dem Dorfplatz zu schmücken. 

Dafür dankte ihnen auch Bürgermeister Hans Durst. Er sei der Meinung, es sei einer der schönsten Osterbrunnen im Landkreis. Dem Thema "Unsere kleinen Freunde - von der Blattlaus und Co bis hin zum Floh" widmete sich Landkreis-Gartenfachberater Arthur Wiesmet. Dabei musste er allerdings mächtige Überzeugungsarbeit leisten. 


Seiner Meinung nach müssten alle, die Gartenbauer im Besonderen, im Zusammenleben mit den vermeintlichen Schädlingen die Natur für Mensch und Tier erhalten - "so wie es der Mensch seit Millionen Jahren dankenswerterweise mit Wissen und Verstand gemacht und geschafft hat". Was für den einen schlecht sei, sei für einen anderen gut, betonte er. 


Er riet den Mitgliedern, nicht gleich mit der Giftspritze anzurücken, wenn einmal eine Karotte oder der Salat im Garten angefressen werde oder ein Blumenstock von Schädlingen befallen ist. Für den Fall, dass Spritzmittel verwendet werden, gab er die Devise aus: "So wenig wie möglich, so viel wie nötig". 


Von   |  Quelle:Oberpfalznetz vom 17.4.2015
ESCHENFELDEN

Wo die alten Autos wieder jung werden

Eschenfelden. Wer den speziellen Humor von Horst Linn nicht kennt, versteht schon nach der ersten Antwort die Welt nicht mehr. "Warum ich das Speedtreibhaus gebaut habe? Tja, das ist aus der Not geboren."

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Das Geld zerrinnt Horst Linn sicher nicht zwischen den Fingern, aber für seinen Traum vom Speedtreibhaus für die Autos, die er sammelt, hat der Unternehmer ordentliche Summen in die Hand genommen: mehr als 400 000 Euro, wobei die Regierung der Oberpfalz einen Zuschuss von 60 000 Euro beisteuerte. "Ich will mit dem Ding kein Geld verdienen, aber die Einnahmen sollten schon die Kosten decken", stellt sich Linn vor.
Wie bitte? Not? Horst Linn ist ein erfolgreicher Unternehmer im Industrieofenbau ("Linn High Therm"), mittlerweile 70 Jahre alt und in seiner Firma "nur noch geduldet", wie er mit einem Augenzwinkern sagt, aber welche Not soll das denn sein? "Platzmangel", konkretisiert Linn. Über 50 Rallye-Autos, zum Teil sehr wertvoll, auf sieben Standorte verteilt und keine Möglichkeit, sie ordentlich unterzustellen. 

Erste Idee: eine Trapezblechhalle. Hätte man für 60 000 Euro in der erforderlichen Größe bekommen. Aber ohne Fenster, ohne alles eigentlich. "Mensch, mach das doch öffentlich zugänglich, für ein Museum kriegst du Zuschüsse", haben Freunde dann Linn geraten. Das stimmte, 20 Prozent Förderung versprach die Regierung der Oberpfalz. "Aber Linn, tu was für die Region, mach ein Café rein, bei euch gibt's doch zu wenig Wirtshäuser", hätten sie ihm dort gesagt, erinnert sich der Unternehmer. 

Damit war der Ehrgeiz des "immerwährenden Kraftwerks" (Armin Nentwig über Horst Linn) angefacht. Innerhalb von zwei Jahren stellte er ein Museum mit über 600 Quadratmetern Fläche in nobler Aufmachung hinter sein Firmengebäude in Eschenfelden. Zum Schluss kostete es nicht wie geplant 300 000 Euro, sondern über 400 000, aber Horst Linn wollte sich nicht lumpen lassen. "Es musste schon was Vorzeigbares sein. Und dann war es mir auch ein Anliegen, der Region was zurückzugeben." 

Heute strahlt er, wenn die Besucher mit leuchtenden Augen durch die Halle gehen und ein "Wow" auf das andere folgt. Bloß die Damen mit den Handtaschen, die machen ihm Angst, sagt Linn. Ruck, zuck ist da ein Kratzer im sorgsam restaurierten Lack. Und die Kinder, die meinen, man könnte sich auch jederzeit in ein Auto reinsetzen und da rumspielen. "Drei hab ich schon rausgezogen. Man muss ja den Wert auch schützen." 

Natürlich sind die 43 Autos dem ehemaligen Rallye-Fahrer (1967 bis 1983) ans Herz gewachsen. Bei etwa 30 Prozent davon saß er selbst am Steuer. Einige Male hat er "zufällig gewonnen" und bei etlichen Gelegenheiten trat er gegen Walter Röhrl an, der ihm seit dieser Zeit ein Freund ist. Umso mehr hat es Linn bedauert, dass der bekannteste deutsche Rallyefahrer bei der Eröffnung des Speedtreibhauses im Februar krank war und nur per Bildschirm dabei sein konnte. 

Ganz oder gar nicht



Wenn Horst Linn durch die Reihen der Autos führt und zu allen jedes technische Detail, jede PS-Zahl, jede Platzierung bei den bedeutenden Rennen im Kopf hat, fragt man sich, wie dieser Unternehmer mit Leib und Seele sich gleichzeitig so in den Rallyesport versenken konnte. Aber irgendwann versteht man: Linn macht alles, was er anfängt, mit dieser Wucht, dieser bedingungslosen Leidenschaft. Ganz oder gar nicht. 

Noch heute hört man in seiner Stimme den Nachhall der Enttäuschung, als er bei der Olympia-Rallye 1972 von Kiel nach München aufgeben musste: "Da bin ich im Odenwald mit einem Schaden an der Kopfdichtung meines Skodas rausgeflogen." Aber man sieht ihm auch den Stolz an, wenn er die Vase in Händen hält, die er in den 70ern als bester nicht-skandinavischer Teilnehmer der Hanki-Rallye in Finnland erhielt. Eine zerbrochene Frontscheibe habe ihn damals nicht aufgehalten, erzählt Linn. Als er sich einer Kontrollstelle näherte, habe er dort aus dem Radio den Reporter gehört, der angesichts der Fahrweise des Deutschen ins Schwärmen geriet: "Linn, Linn - he's flying like a Finn." 

Horst Linn fühlt sich wohl in seinem zweiten Leben als Museumsleiter und Gastronom. Vor dem Café stecken schon die Markierungen in der Wiese, wo der Erweiterungsbau hin soll. Schließlich muss er noch zwölf weitere Autos unterbringen, die derzeit in Ungarn, in Italien oder sonstwo stehen. Mit Events und Live-Übertragungen von Rennsport-Ereignissen auf Großleinwand will er frisches Publikum locken. Die früheren Formel-1-Fahrer Hans-Joachim Stuck und Jochen Mass haben Linn versprochen, dass sie vorbeischauen. Und "der Walter" kommt auch. Für ihn macht Linn dann noch einmal eine "kleine Eröffnung". 


Von (rrd)  |  16.04.2015  | Quelle: Oberpfalznetz v. 16.04.2015
HIRSCHBACH

Zufahrt zugleich Rettungsweg

Hirschbach. (rrd) Kann die Zufahrt zum Prellstein verbessert werden? Dies wollten Vertreter der Bergwacht bei der Bürgerversammlung wissen. Doch die Jagdgenossen argumentierten, dass ihre Kasse für solche Ausgaben nicht ausreiche - und gewissermaßen sei dies ja auch ein Rettungsweg.

Bürgermeister Hans Durst schlug ein Gespräch mit der Bergwacht vor. Bei allen drei Bürgerversammlungen hatte er über diverse Themen informiert. Neben einem umfangreichen Zahlenwerk, der die Finanzlage der Gemeinde widerspiegelte, gab Durst Auskunft über Belange der Gemeinde - wie Schule, Kindergarten, Wasser und Abwasser, Freibad und Skilift, Straßen und den Breitbandausbau. 


Die interkommunale Zusammenarbeit, auch aber Feuerwehr und Vereine, Friedhof und Spielplätze waren die Themen. Außerdem ging es um die Nahwärme in Eschenfelden. Die Kommune sei bei der "Energie Eschenfelden GmbH" nur Gesellschafter und somit lediglich mit ihrer Einlage beteiligt. Ziel ist, dass bis Ende Mai alle 59 Gebäude angeschlossen sind. Sei dies der Fall, würden 3100 Meter Leitung verlegt sein. Bei der geplanten Investitionssumme von 1,7 Millionen Euro liege man derzeit im Soll. 

Drei Mitarbeiter



Durst informierte, dass drei Mitarbeiter auf geringfügiger Basis eingestellt wurden. Der Wärmebedarf liege bei 1,8 Millionen Kilowattstunden pro Jahr. Die Stromlieferung gab Durst mit 1,3 Millionen Kilowattstunden pro Jahr an. Ein Bürger lobte das Engagement um die Buslinie nach Auerbach. 

Der Rathaus-Chef appellierte an die Bürger, das im öffentlichen Nahverkehr Erreichte dadurch aufrecht zu erhalten, indem man diesen auch nutze. Geplant sei ein barrierefreier Ausbau der Haltestelle am Kindergarten, die denn die zentrale Haltestelle für Eschenfelden werden soll. Wie Durst ausführte, geschehe dies im Zuge der Errichtung der Zufahrt für das Energiegebäude. In Achtel waren auch die Kläranlagen ein Thema. 

Brückenpfosten beschädigt



Die Frage, warum der Klärwärter sich die meiste Zeit in der Hirschbacher Anlage aufhalte, konnte Durst beantworten. Sämtliche Untersuchungen und Vorgaben von "oben", auch die für Eschenfelden, würden in Hirschbach gemacht. 

Dort seien PC und technische Einrichtungen vorhanden. Angesprochen wurde die geplante Überprüfung der Hausanschlüsse mittels Kamerabefahrung. Grund sei unter anderem das hohe Fremdwasseraufkommen in den Kläranlagen. Ein Bürger merkte an, dass in Hirschbach etliche Brückenpfosten Frostschäden aufweisen würden. Durst versprach, dem nachzugehen. 


08.04.2015 Quelle: Oberpfalznetz
ESCHENFELDEN

Viel Arbeit für Gemeinderat

Die nächste Sitzung des Gemeinderats Hirschbach beginnt am Dienstag, 14. April, im Rathaus Eschenfelden um 19 Uhr mit folgender Tagesordnung: Gebühren-Neukalkulation für Entwässerungsanlagen Eschenfelden und Hirschbach, Änderung der Beitrags- und Gebührensatzung für Entwässerungsanlagen Eschenfelden und Hirschbach; Wasserliefervertrag zwischen Königstein und Hirschbach: Neukalkulation der Gebühren für den Wassergast Gemeinde Hirschbach sowie für die Wasserversorgung Hirschbach; Rechnungsprüfung und Jahresrechnung 2014; Anhebung Hebesatz für Grundsteuer A/B und Gewerbesteuer; Haushaltskonsolidierungskonzept; Genehmigung außer- und überplanmäßiger Ausgaben 2014; Beratung Haushaltsplan 2015 mit Investitionsprogramm bis 2018 und Bericht über Beteiligung an Unternehmen in einer Rechtsform des Privatrechts; Bündelausschreibung für kommunale Strombeschaffung in Bayern; Anfragen.


HIRSCHBACH    Quelle: SRZ-Oberpfalznetz v. 30.3.2015

Bürgermeister wirbt für Radweg

Hirschbach. (rrd) Über einen Radweg und einen Campingplatz nachzudenken, gab Bürgermeister Hans Durst seinen Gemeinderäten als Hausaufgabe mit. Was mit dem "Qualitätsbonus plus" für den Kindergarten geschieht, entschieden sie gleich in der Sitzung.


Um die heimische Gastronomie zu stützen, für Touristen und Einheimische, schlug der Bürgermeister einen Radweg von Pruppach über Riglashof nach Eschenfelden sowie von Eschenfelden nach Ratzenhof und dann zunächst bis Achtel vor. Damit wäre auch eine Anbindung zum geplanten Frankenpfalz-Radweg geschaffen. 

Naturnahe Wege, landschaftlich reizvoll und entfernt vom Straßenlärm, die einen Ausflug für die ganze Familie ermöglichen - so stellt es sich der Bürgermeister vor. Einige Teilstücke müssten dazu noch besser ausgebaut werden. 

Durst hofft auf die Unterstützung aus der Landwirtschaft und auch von den Jagdgenossen. Es sollten allerdings keine "Präzedenzfälle geschaffen werden". Gemeindliche Unterstützung gibt es nur für Rad-, nicht für allgemeine Forstwege. Die Rückmeldungen der Räte waren durchweg positiv. 

Campingplatz andiskutiert.


Nicht alle, aber doch einige nahmen den weiteren Vorschlag des Bürgermeisters zu einem Campingplatz positiv auf. Kurz andiskutiert wurde schon die Platzfrage. Beim Freibad in Unterhirschbach wäre wohl das wünschenswerteste Gelände, doch hier haben Natur- und Hochwasserschutz Vorrang. Eine weitere Option wäre oberhalb des neuen Speedtreibhauses der Firma Linn.

 

Dies nahm auch Gemeinderat Horst Linn junior positiv auf. Er sieht darin ein weiteres Angebot für die Kletterregion und eine Möglichkeit einer Wertschöpfung aus der Landschaft.


Im grünen Bereich

Zahlenmäßig im grünen Bereich ist laut Durst die Nahwärme in Eschenfelden. 59 Gebäude würden insgesamt angeschlossen und 3,1 Kilometer Leitung verlegt. Davon seien zwei Drittel schon fertig. Die Grabungsarbeiten hätten schon wieder begonnen. Der nächste Abschnitt sei der Espanweg Nord, danach folgten der Schlosshof und der Kirchenweg. Bis Ende Mai wolle man damit fertig sein, kündigte der Bürgermeister an. Sein Stellvertreter Richard Leißner gab technische Infos. 

Probleme gibt es noch mit der Asche-Entsorgung. Diese wird in sogenannte Big-Bags abgefüllt: Hier läuft die Entsorgung noch etwas zäh. Auch gibt es immer noch Anlaufprobleme mit der Anlage, aber man ist auf einem guten Weg. Das alte Schulhaus in Eschenfelden ist noch zu haben, aber seit es im Internet angeboten wird, gibt es Anfragen.


Rund 130 Euro Gewinn machte der Skilift Eschenfelden. Bürgermeister Durst dankte allen, die das ermöglichten. Zu den Benutzungsgebühren von knapp 1000 Euro kam eine 200-Euro-Spende. TÜV-Kosten, Versicherung, Miete und Strom schlagen als Ausgaben zu Buche. Außerdem ist nach Dursts Worten 2016 das "Seil fällig". 


Gartler sollen entscheiden

Die Entscheidung über eine Teilnahme am landesweiten Wettbewerb "Unser Friedhof - Ort der Würde, Kultur und Natur" des Landesverbands für Gartenbau und Landespflege reichte Durst an die beiden Obst- und Gartenbauvereine weiter. Sozusagen als Osterwunsch äußerte Richard Leißner, dass der Dorfplatz in Eschenfelden zumindest bei den Blumentrögen sauber gemacht werden sollte. (Blickpunkt) 


Quelle: Oberpfalznetz v. 23.3.2015

Mehr Übungen unverzichtbar

Feuerwehr Hirschbach nur bei wenigen Einsätzen gefordert - Guter Zusammenhalt

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Die neue Vorstandschaft der Hirschbacher Feuerwehr geht zuversichtlich in die kommenden Jahre. Das freut auch Kreisbrandinspektor Peter Deiml (Zweiter von links), Kreisbrandmeister Hans Sperber (zweiter von rechts) und Bürgermeister Hans Durst (Dritter von links). Bild: rrd

Die Feuerwehr Hirschbach hat mit Johannes Sommer einen neuen stellvertretenden Vorsitzenden. Dies ergab die Wahl bei der Generalversammlung im Gasthof Mittelbergwand. Vorsitzender Jochen Päßler blickte kurz auf des vergangene Jahr, Kommandant Ingo Stühler berichtete anschließend von drei Einsätzen. 

Der verstopfte Durchlass an der Einfahrt in die AS 6 von Schmidtstadt kommend sorgte bei Starkregen für eine Überschwemmung. Bei einem Verkehrsunfall in Unterhirschbach war die Wehr ebenfalls gefordert. Der Ruf zur KBN-Quest-Halle nach Eschenfelden entpuppte sich als Fehlalarm. Der Kommandant versprach, mehr Übungen anzubieten. "Wer rastet, der rostet" dieser Spruch gilt auch für das Feuerwehrauto. Mindestens 50 Kilometer im Monat sollte das Fahrzeug (Baujahr 1982) bewegt werden, war der Wunsch der Feuerwehrführung. Die Hirschbacher Truppe gelobte Besserung. 

Unterhaltsames Protokoll



Wie immer unterhaltsam war das Protokoll von Schriftführer Christoph Müller. Kassier Stefan Steger sprach von einer guten Finanzlage trotz eines kleinen Verlustes im letzten Jahr. Die Neuwahlen verliefen reibungslos. Der bisherige 2. Vorsitzende Harald Rischan scheidet nach 12 Jahren im Amt aus der Vorstandschaft aus und wird noch dementsprechend verabschiedet. Eine Neuwahl ist für den bisherigen 2. Kommandanten im Mai vorgesehen. Vorsitzender Jochen Päßler hat dies bisher in Personalunion ausgefüllt und tritt aus beruflichen Gründen davon zurück. 

Bürgermeister Hans Durst versprach in seinem Grußwort das Thema Stiefelbeschaffung endgültig zu lösen. Ein neues Feuerwehrauto gibt es allerdings nicht, das hat er bisher noch keiner Wehr versprochen. "Die Gemeindefinanzen sprechen dagegen". 

Kreisbrandinspektor Peter Deiml sprach die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr an. "Wenn Alarm ausgelöst wird, erwarten die Leute, dass wir effizient helfen können. Oft muss in Sekundenschnelle entschieden werden, was zu machen ist, dann muss jeder Handgriff sitzen". Deiml dankte sowohl der alten als auch der neuen Vorstandschaft. Über das weitere Vorgehen in Sachen Digitalfunk informierte Kreisbrandmeister Hans Sperber. Der federführende Kommandant der Gemeinde, Richard Leißner, wird dazu Ausbildungen anbieten. Mit den Wünschen auf eine gute Zusammenarbeit und dem besonderen Dank an Zeugwart Helmut Reif und Hornist Rudi Gössl beendete der alte und neue Vorsitzende die Generalversammlung.