Junge Union Königstein wählt

Wechsel an der Spitze

Die Junge Union des Ortsverbands Königstein-Hirschbach kommt im Hotel-Café Zur Post in Königstein zusammen. Der Grund: Es muss neu gewählt werden.

 

Ortsvorsitzender Simon Übler begrüßte unter anderem den JU-Kreisvorsitzenden Henner Wasmuth, der die Mitglieder geladen hatte.

Nach ein paar einleitenden Worten durch Bürgermeister Hans Koch und CSU-Ortsvorsitzenden Klaus Hafner folgte ein reger Gedanken-Austausch darüber, warum eine junge politische Organisation für die Gemeinde Hirschbach und den Markt Königstein so wichtig sei. Anschließend gab Simon Übler einem kurzen Rückblick über die Veranstaltungen und Ereignisse seit der Gründung des noch jungen Ortsverbands.

Neben einem gut besuchten Infoabend zu den Gefahren der Droge Chrystal-Meth und den Jahreshauptversammlungen hat auch die Ortsvorsitzendenkonferenz des Kreisverbands bereits in Königstein Station gemacht.

 

Ziel der Jahreshauptversammlung war es, für den Ortsverband einen neuen Ortsvorsitzenden zu finden, da zudem auch Neuwahlen anstanden. Simon Übler bedankte sich bei seinen Mitgliedern, "Ich bin sehr stolz auf das, was wir bisher geschafft haben", sagte der bisherige Ortsvorsitzende. Aus den Neuwahlen, die der JU-Kreisverband Amberg-Sulzbach machte, ging Stefanie Scharrer als einstimmig gewählte neue Ortsvorsitzende hervor. Ihre Stellvertreter bilden Lena Pilhofer und Simon Übler. Schatzmeister bleibt Fabian Strobel. Den Posten des Schriftführers übernimmt Christoph Übler.

Der Vorstand wird von den beiden Beisitzern Jürgen Leissner und Julius Kirsch komplettiert.


Königstein Klaus Hafner Uebler simon JU Michael Mertel Ortsvorsitzendenkonferenz Königsteiner Hof CSU

 

JU-Ortsvorsitzendenkonferenz in Königstein

 

Königstein.

(ssi) Nicht umsonst hatte Michael Mertel, Kreisvorsitzender der Jungen Union (JU) Amberg-Sulzbach, in diesem Jahr die Gemeinde Königstein als Veranstaltungsort für die traditionelle Ortsvorsitzendenkonferenz genommen. Schließlich hatte das Engagement der Jung-CSUler vor Ort dazu geführt, dass es die Initiative „Führerschein mit 16“ bis zum CSU-Parteitag geschafft hat. Mit Erfolg übrigens:

Der Antrag wird nun in den CSU-Fachgremien beraten. „Dieses Beispiel zeigt, warum es sich lohnt, in der Jungen Union zu engagieren“, lobte Mertel, der auch Mitglied des Kreistages ist, die Schaffenskraft des Ortsverbandes rund um den Vorsitzenden Simon Uebler. „Statt über Politik zu schimpfen, bringen wir uns aktiv ein und schaffen Verbesserungen für die junge Generation.“

 

Inhaltlicher Austausch und gegenseitige Anregungen sind das Hauptziel der jährigen Ortsvorsitzendenkonferenz der JU Amberg-Sulzbach rund um ihren Kreisvorsitzenden Michael Mertel (mittig rechts mit blauem Sakko).


Simon Uebler JU-Königstein-Hirschbach Alois Karl Dr. Harald Schwartz Martin Preuß Hans Koch Klaus Hafner Frühschoppen

Quelle: SRZ-Sulzbach-Rosenberger Zeitung vom 26.1.2016 - Verlag: Der Neue Tag


JU Königstein-Hirschbach Führerschein ab 16 Jahren Simon Uebler Christoph Uebler Alexander Dobrindt

Quelle: Hersbrucker Zeitung v. 15.01.2016


Von (wku)  |  13.11.2015  | Netzcode: 4795795  Quelle: Oberpfalznetz vom 13.11.2015
KÖNIGSTEIN

Führerschein ab 16

Junge Union wartet auf die Entscheidung in München


Die Junge Union Königstein-Hirschbach ist nach eigener Aussage einen großen Schritt weiter. Am 20. und 21. November findet in München der 80. CSU-Parteitag statt. In den vergangenen zwei Jahren hat die JU Königstein-Hirschbach sich unermüdlich für den Führerschein ab 16 eingesetzt und nun einen weiteren Etappensieg vor sich. 


Vorausgegangen waren unzählige Termine des Orts- mit dem Kreisvorstand sowie Gespräche und Termine mit dem Bezirksvorstand der Oberpfalz. Die beiden JU-Ortsvorsitzenden Simon Uebler und Max Luber sowie Jasmin Linn hatten mit Kreisvorsitzendem Michael Mertel und Bezirksvorsitzendem Christian Doleschal schlagkräftige und hartnäckige Befürworter des Antrages rund um den Führerschein ab 16 gefunden. Nun liegt der Antrag beim CSU-Landesparteitag zur Abstimmung vor. Das Ergebnis wird in Königstein mit Hochspannung erwartet, fand diese Entwicklung doch hier ihren Ursprung bei der Gründung des JU-Ortsverbandes im Dezember 2013, betonen die Verantwortlichen. 

"Eines steht schon heute fest: Sollte dem Antrag in München zugestimmt werden, knallen in Königstein die Korken und es wird gefeiert", sicherte der CSU-Ortsvorsitzende Klaus Hafner seinen JU-lern zu.


Von (wku)  |  13.08.2015  | Netzcode: 4691911 / Quelle: Oberpfalznetz vom 13.8.2015
ESCHENFELDEN

104 potenzielle Lebensretter

Eschenfelden. (wku) Viele Menschen haben sich engagiert - und damit dafür gesorgt, potenzielle Lebensretter ausfindig zu machen: 104 neue, mögliche Stammzellenspender konnten in Eschenfelden registriert werden.

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Bürgermeister Hans Durst, Michael Sporrer vom Verein "Hilfe für Anja", Florian Hölzl und Christoph Uebler vom Kirwaverein Eschenfelden und Simon Uebler von der Junge Union (von links) freuen sich über den Erfolg der Typisierungsaktion . Bild: wku

Die Junge Union Königstein-Hirschbach und die Kirwagemeinschaft Eschenfelden unter federführender Organisation von Christoph Uebler hatten mit dem Verein "Hilfe für Anja" eine Typisierungsaktion auf die Beine gestellt. Zweck dieser Aktion war die Registrierung möglichst vieler Personen zur Aufnahme in eine internationale Datenbank von potenziellen Knochenmark- oder Stammzellenspendern für Leukämiekranke. 

Durch Flyer, Plakate, Werbung in den Lokalmedien und per Facebook war die Bevölkerung auf die Veranstaltung aufmerksam gemacht und zur Registrierung aufgerufen worden. Die Bemühungen sollten sich auszahlen: Allein an diesem einen Tag konnten durch den Verein "Hilfe für Anja" 104 Menschen zwischen 17 und 55 Jahren erfasst werden, die jetzt Lebensretter werden können. Christoph Uebler, der bereits selbst erfolgreich Stammzellen gespendet hat (wir berichteten) wertete dies als einen großen Erfolg. Ihm stimmte Simon Uebler, Vorsitzender der Jungen Union zu: "Es ist wichtig, so viele Personen wie möglich zu registrieren. Immerhin kann es sein, dass ein Leukämieerkrankter einen genetischen Zwilling auf der anderen Seite der Erde braucht." Und das könne genau die Hilfe einer Person aus einem kleinen Örtchen in Bayern sein. 

Auch die Bevölkerung in und um Eschenfelden zeigte ihre Solidarität. Sie spendete den stolzen Betrag von annähernd 1300 Euro zur Deckung der Kosten für die Registrierung. 

Im Schatten des evangelischen Gemeindehauses wurden die Besucher mit Speisen und Getränken versorgt. Der Erlös daraus fließt ebenfalls "Hilfe für Anja" zu. Die Veranstalter dankten allen Beteiligten, auch den zahlreichen Kuchenbäckern und Musikanten. Die Brauerei Heldrich stellte kostenlos Getränke zur Verfügung. 


Am Sonntag organisiert er selber eine Typisierungsaktion!

 

Am kommenden Sonntag veranstaltet die Kirwagemeinschaft Eschenfelden und die Junge Union Hirschbach-Königstein eine Typisierungsaktion. Der Hintergrund ist ein ganz einfacher. Für Christoph Übler war es eine Herzensangelegenheit, so etwas einmal zu organisieren. Da er bei beiden Vereinen auch in der Vorstandschaft ist, hatte er auch gleich seine Mitglieder hinter sich.

 

Christoph Übler ist schon seit 6. Mai 2007 in der weltweiten Datenbank. Der Grund war damals seine Arbeitskollegin Martina, die an Leukämie erkrankt war. Eigentlich durfte er sich noch gar nicht aufnehmen lassen, aber die Sache war ihm so wichtig, dass er einen kleinen Trick anwenden musste. Ein 40jähriger Amerikaner ist ihm wohl sehr dankbar dafür, dass er ein wenig schummelte, denn zwei Jahre nach der Typisierung in Hartmannshof wurde er dringend als Spender angefordert. Wer weiß, ob der Patient heute noch leben würde.

 

Heute braucht man keine Tricks anwenden, der Verein Hilfe für Anja e. V. nimmt die Leute schon ab 17 Jahren auf. Ab dem 18. Geburtstag stehen die jungen Leute dann auch der weltweiten Datenbank zur Verfügung.

 

„Zuerst, so erinnert sich der junge Eggenberger, musste ich zum Hausarzt und musste einige Röhrchen Blut abgeben und an ein Labor schicken. Schnell war klar, dass ich als Spender in Frage komme. Die Freude war natürlich riesig, schließlich habe ich mir  2 Jahre  vorher genau überlegt, dass ich das auch machen will, wenn ich für irgendjemand in Frage komme. Der Bewggrund war zwar meine Kollegin, aber im Grunde ist es egal, wem man helfen darf“.

 

Die Transplantation wurde im Dezember 2009 vorgenommen. In der Nähe des Klinikums in Nürnberg rückte Christoph Übler am Vortag in einem Hotel ein. Sein Ausbildungsbetrieb hat sogar die Hotelkosten übernommen und für die Zeit der Transplantation Sonderurlaub gegeben. Normalerweise übernimmt diese Kosten auch die Datenbank.

 

Mit einem Stapel DVD`s nahm er auf dem Abnahmestuhl platz. Da der junge Eggenberger Stammzellen spenden musste, bekam er in jeden Arm einen Zugang. Das Ganze funktioniert wie bei einer Dialyse. Aus einer Armvene läuft das Blut raus, die Stammzellen werden rausgefiltert und auf der anderen Seite läuft das Blut wieder rein. Zwar etwas langwierig, aber gar nicht schmerzhaft.

 

Nach einigen Stunden war die Sache vorbei und der heute 25jährigie durfte wieder nach Hause fahren. Für Christoph Übler war es überhaupt kein Akt, er würde das jederzeit wieder machen.

 

Für ihn stand fest, es müssen noch viel mehr Leute in diese weltweite Datenbank.

 

Da man auch schon seit geraumer Zeit die Arbeit des Kirchenthumbacher Vereins „Hilfe für Anja e. V.“ verfolgte, habe man sich entschlossen, Kontakt aufzunehmen. Schon beim ersten Treffen war die Idee geboren, eine Typisierungsaktion in Eschenfelden zu machen.

 

Bürgermeister Hans Durst wurde umgehend als Schirmherr gewonnen und Pfarrer Konrad Schornbaum stellte auch gleich das Evangelische Gemeindehaus zur Verfügung.

 

Nun hoffen alle Beteiligten, dass sich sehr viele am kommenden Sonntag auf den Weg nach Eschenfelden machen, um sich, ebenso wie Christoph Übler, für die weltweite Datenbank registrieren zu lassen.

 

Alle, die bereits typisiert sind, egal in welcher Datenbank, müssen sich nicht mehr registrieren lassen. Die Veranstalter würden sich aber trotzdem freuen, wenn viele zur Typisierung kommen, da um die Aktion ein Sommerfest mit Weißwurstfrühschoppen, Gegrillten und Kaffee und Kuchen stattfindet, damit auch ein wenig die entstehenden Kosten gedeckt werden. Der Verein Hilfe für Anja e. V. muss für die Auswertung der Proben 50 Euro bezahlen und ist daher auf Spenden angewiesen.

 

Bei der Ersttypisierung am kommenden Sonntag wird auf eine  Blutentnahme verzichtet. Die Typisierung erfolgt mittels eines Watteabstrichs an der Wangenseite.

 

Übrigens Christoph Übler wird regelmäßig über den Zustand seines genetischen „Amerikanischen Bruders“ informiert. Er ist zwar immer noch in Behandlung und kämpft mit seiner Krankheit, aber er darf LEBEN, dank eines jungen Mannes aus unserer Region.

 

 


ESCHENFELDEN    QUELLE: OBERPFALZNETZ VOM 23.7.2015

 

Wattestäbchen statt Blut

Eschenfelden. Leider finden nicht alle Patienten ihren genetischen Zwilling. Daher ist es wichtig, dass möglichst viele Menschen in einer weltweiten Datenbank registriert sind. Typisierungsaktionen sind da sehr hilfreich. Die nächste läuft kommenden Sonntag.

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Für die Typisierungsaktion in Eschenfelden werben (von links) Simon Uebler (Junge Union Königstein-Hirschbach), Thomas Schober (Kirwagemeinschaft Eschenfelden), Michael Sporrer (Verein Hilfe für Anja), Bürgermeister und Schirmherr Hans Durst sowie Christoph Uebler, der im Jahr 2009 Stammzellen nach Amerika spendete. Repro: rrd

Jährlich erkranken in Deutschland etwa 12 000 Menschen an Leukämie. Nicht alle, aber viele davon benötigen am Ende einen Stammzellspender. Aktuell sind weltweit zwölf Millionen Menschen registriert. Das hört sich erst einmal sehr viel an, doch finden aktuell 30 Prozent der Suchenden keinen Spender. Der Verein Hilfe für Anja aus Kirchenthumbach arbeitet schon seit 15 Jahren an der Gewinnung neuer Stammzellspender. Über 37 000 Menschen hat der Verein bereits typisiert. Über 350 Spender konnten an Leukämiepatienten weltweit vermittelt werden. 

Im Gemeindehaus



Die Kirwagemeinschaft Eschenfelden und die Junge Union Königstein-Hirschbach veranstalten am Sonntag, 26. Juli, von 10 bis 16 Uhr zusammen mit Hilfe für Anja, unter Schirmherrschaft von Bürgermeister Hans Durst, eine Typisierungsaktion im evangelischen Gemeindehaus in Eschenfelden. 

Teilnehmen dürfen alle gesunden Menschen zwischen 17 und 55 Jahren. Hilfe für Anja hat das Erstabnahmeverfahren vereinfacht und verzichtet auf eine Blutentnahme. In Eschenfelden wird die Ersttypisierung mittels eines Wangenabstrichs mit dem Wattestäbchen ermittelt. 

Da Typisierungskosten von Krankenkassen nicht getragen werden, ist der Verein auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Jeder, der Hilfe für Anja unterstützen möchte, kann dies per Überweisung auf das Konto der Raiffeisenbank Weiden tun: IBAN DE 41 7536 0011 0007 5075 00. Nicht vergessen sollte man dabei, die Adresse anzugeben, damit eine Spendenquittung zugesandt werden kann. Am Typisierungstag wird dieser Beleg vor Ort ausgestellt. Nähere Information gibt es auf der Homepage unter www.hilfe-fuer-anja.de 

Mit Sommerfest



Die Veranstalter der Kirwagemeinschaft und der Jungen Union richten zu der Typisierungsaktion ein Sommerfest aus mit Weißwurstfrühschoppen, Gegrilltem, Kaffee und Kuchen. 


 

Früher Führerschein und BAföG

Junge Union Königstein diskutiert Themenschwerpunkte ihrer politischen Arbeit

Zwei Themen brannten und brennen noch immer der Jungen Union Königstein auf den Nägeln. Der Führerschein ab 16 und die Neuregelung des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG). Die Vorstandsmitglieder der Jungen Union Hirschbach trafen sich darüber zu Gesprächen mit dem Kreisvorsitzenden der JU, Michael Mertel und dem JU-Bezirksvorsitzenden Christian Doleschal. 

 

Klare Benachteiligung

Vorsitzender Simon Uebler hob die Probleme der Mobilität der jungen Generation im ländlichen Raum hervor. "Jugendliche müssen bei der Berufs- und Ausbildungswahl sich in erster Linie an der Nähe des Ausbildungsplatzes orientieren. Der öffentliche Nahverkehr kann hier diese Erreichbarkeit nicht garantieren und sicherstellen. Aus diesem Grund sind die Ausbildungschancen und die Ausbildungsgerechtigkeit zwischen dem ländlichen Raum und der urbanen Region nicht gegeben", meinte er. Dies stelle eine klare Benachteiligung der jungen Generation im ländlichen Raum dar, die so nicht akzeptiert werden könne. 

 

"Umgekehrt gilt jedoch das gleiche", sagte Uebler. Jugendliche, die eine Ausbildung im ländlichen Raum antreten möchten, stehen vor dem gleichen Problem. "Ein Arbeitsbeginn um 7 Uhr ist mit dem öffentlichen Nahverkehr flächendeckend nicht zu bewerkstelligen. Darunter leiden also nicht nur Jugendliche sondern auch Arbeitgeber auf dem Lande." Die Junge Union fordert deshalb eine Freigabe des Autoführerscheins ab 16 Jahren, beschränkt auf die Fahrten zum Ausbildungsplatz. 

 

Bei dieser Gelegenheit erläuterte CSU-Ortsvorsitzender Klaus Hafner ein weiteres Thema: Elternunabhängige Unterstützung auf Basis des BAföG. So schilderte Hafner die Problematik, dass Auszubildende und Studierende nicht grundsätzlich Anspruch auf diese Förderung besitzen. "Dies ist immer vom Einkommen der Eltern abhängig. Dabei geht es nicht einmal darum, das Eltern Gutverdiener sein müssen", erklärte Hafner. 

Schon dann, wenn beide Eltern zur Arbeit gehen und einen durchschnittlichen Stundenlohn von 12,50 Euro Brutto verdienen, falle das BAföG meist schon komplett weg. Das bedeute, dass Eltern für ihre studierenden Kinder komplett selber aufkommen müssen. Und das, obwohl die Kinder inzwischen schon erwachsen sind. "Hier ist grundsätzlich Bildung von dem Willen und der finanziellen Belastbarkeit der Eltern abhängig.

 

Im Gegenzug erhalten Studienabsolventen von Eltern, die Geringverdiener sind, fast vollkommen den BAföG-Höchstsatz über die gesamte Studienzeit". Hafner: "Eine derartige Unterstützung muss elternunabhängig und leistungsorientiert gewährt und die Rückzahlung gegebenenfalls erhöht werden." 

 

Alle waren sich einig, dass hier tatsächlich eine Chancenungleichheit besteht, die aufgearbeitet werden müsse. Man wird dieses Thema im Kreis- und Bezirksvorstand der Jungen Union intensiv besprechen und im Bayerischen Landesverband als Antrag vorbringen. 


Quelle: Oberpfalznetz v. 17.03.2015
PRUPPACH

Uebler bleibt JU-Chef

Erste Neuwahl im jungen Ortsverband - Mitglieder-Plus

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Eine neue Führungsriege hat die JU (von links): Michael Mertel, Klaus Hafner, Sophia Birner, Johannes Appel, Max Luber, Simon Uebler, Fabian Strobel, Christoph Uebler, Christian Doleschal und Vanessa Hafner. Bild: wku

"Dies ist die erste Jahreshauptversammlung der Jungen Union mit Neuwahlen", stellte CSU-Vorsitzender Klaus Hafner fest: Kein Wunder, denn die örtliche JU wurde erst vor knapp 15 Monaten gegründet. Hier habe man das richtige Zeitfenster erkannt und auch genutzt, erklärte Hafner stolz. Mit Simon Uebler hätten sich die richtigen Leute am richtigen Ort und zur richtigen Zeit getroffen. 

In seinem Grußwort bescheinigte Bürgermeister Hans Koch Vorsitzendem Simon Uebler, den Ortsverband bestens zu führen. Das spiegle sich auch in der steigenden Mitgliederzahl wider. Kreisvorsitzender Michael Mertel erklärte, dass die JU dem Führerschein ab 16 zustimme und politisch auf einen entsprechenden Gesetzesentwurf einwirken wolle. Auch müsse man sich zu einer Neuregelung des BAFöG Gedanken machen. 

Bei den anschließenden Neuwahlen wurde Simon Uebler wieder einstimmig zum Vorsitzenden gewählt. Seine Stellvertreter wurden Maximilian Luber und Jasmin Linn. Das Amt des Schatzmeisters wird Fabian Strobel fortführen. Zu Schriftführerinnen wurden Vanessa Hafner und Sophia Birner gewählt. Als Beisitzer fungieren Christoph Uebler, Manuel Haar, Dominik Luber, Markus Kollbrand, Jana Haller und Tobias Neuberger. 



Quelle: SRZ- Sulzbach Rosenberger Zeitung vom 23.2.2015
FICHTENHOF

Auf Höhenflug folgt blanker Horror

Billige Drogen bergen enorme Gefahren

"Crystal Meth und Legal Highs - billige Drogen, die sich jeder leisten kann". Zu einem Aufklärungsabend mit diesem Thema lud die Junge Union Königstein-Hirschbach ein. 

Gekommen waren nicht nur Jugendlichen, sondern auch Eltern und Kommunalpolitiker aus Königstein und dem gesamten Landkreis. 

Jörk Kaduk, Polizeihauptmeister der Dienststelle Auerbach-Vilseck, machte deutlich, mit welcher enormen Wucht diese Drogen den ostbayerischen Raum bereits erfasst haben. "Die Zahl der gemeldeten Straftaten in unserem Raum verdoppelte sich nahezu in den vergangenen eineinhalb Jahren. Allein 222 Fälle gegen das Betäubungsmittelgesetz wurden im Raum Auerbach-Vilseck-Sulzbach gemeldet." 

Die Hersteller dieser Drogen, alle aus dem tschechischen Raum, besorgen sich die Grundstoffe und stellen das Methamphetamin synthetisch in provisorischen Küchenlabors her. Aus Kostengründen werden diese Substanzen anschließend gestreckt. Beispielsweise mit Abflussreiniger, Rattengift, Batteriesäuren und anderen Stoffen. Kaduk: "Besonders diese Verunreinigungen führen zu den enormen Selbstschädigungen an Organen bis hin zu irreparablen Schäden an Gehirn und im Nervenzentrum und an anderen Körperteilen." 

 

Unüberlegter Griff


Diese Drogen finden deshalb reißenden Ansatz, weil sie die Hemmschwelle herabsetzen. Sie machen fit, wach und gesprächig. "Man ist gut drauf und fühlt sich toll", erklärte der Polizist. Diese vermeintlichen Vorteile und die geringen Kosten dieser Droge verleiten Jugendliche zum oft unüberlegten Griff. Crystal Meth zählt zu den gefährlichsten Drogen überhaupt. Das Suchtpotenzial dieser Droge sorgt oftmals schon nach dem ersten Konsum zur völligen Abhängigkeit." Damit beginnt eine Spirale die schwer zu unterbrechen ist. Durch die Gewöhnung des Körpers an diese Substanz geht ein gesteigerter Konsum einher, um die gleiche Wirkung wieder zu erreichen." 

Erschreckende Folgen



Legal Highs (Kräutermischungen) seien leider erlaubt, leicht zu kaufen und sind vor allem bei 13 bis 14 Jährigen sehr beliebt. Erst kürzlich wurden zwei Auerbacher Jugendliche am Neuhauser Bahnhof erwischt, die diese Kräutermischungen eingenommen hatten. Einer davon wäre daran fast gestorben. "Lebensgefährliche Vergiftungen, Wahnvorstellungen, Nieren- und Kreislaufversagen sind die erschreckenden Folgen der Sucht", betonte Kaduk. 

Während in der Bundesrepublik Deutschland Herstellung, Vertrieb und Besitz dieser Drogen strafbar ist, gilt dies alles in der Tschechischen Republik nur als Ordnungswidrigkeit. Die Vermutung liegt nahe, dass hier nur die Statistik der Tschechischen Straftaten aufgebessert werden sollen, zum Leidwesen der Deutschen Grenzregionen. 

Stefan Braun, CSU-Kreistagssprecher, war fassungslos über dieses Vorgehen der Tschechischen Partner und sah hier ein Defizit in der EU-weiten Strafverfolgung. Er stellte fest: "Es kann doch nicht sein, dass wir hier das ausbaden müssen, was unsere Tschechischen Nachbarn versäumen". 

"Miteinander, nicht gegeneinander", so lautet die Devise des Präventionsvereins Jupiter, der ein deutsch-tschechisches Projekt darstellt. Er zielt darauf ab, Jugendliche von Drogen abzuhalten. Polizeihauptmeister Kaduk bedauerte, dass sich nur die Mittelschule Auerbach an dieser Präventionsarbeit beteiligt. Er wünschte sich sehr, dass noch andere Schulen dieses Angebot annehmen würden. "Prävention ist einfacher, effektiver und günstiger als Re-Integration." 


Quelle: SRZ- Sulzbach-Rosenberger Zeitung; Dezember 2013